Samstag, 5. April 2008

Häupl fordert mehr Steuern auf Vermögen:
"Befinden uns europaweit am unteren Ende"

  • Ungleichgewicht zwischen Kapital- und Lohnsteuer
  • Spricht im 'profil' von 'verteilungspolitischem Unrecht'

In einem Interview in der neu erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" plädiert Wiens Bürgermeister und SPÖ-Chef Michael Häupl dafür, bei der Steuerreform Vermögen stärker zu besteuern.

"Das absolute Ungleichgewicht zwischen Kapitalbesteuerung und Lohnsteuer ist verteilungspolitisches Unrecht", sagt Häupl. Er konstatiert zwar, dass der Wirtschaftstandort von den niedrigen Unternehmenssteuern profitiert habe: "Aber europaweit sind wir bei den Steuern auf Besitz und Vermögen am untersten Ende. Wir hätten da schon Spielraum."

Mehr dazu lesen Sie im profil 15/08!

5.4.2008 08:55