Zufriedene Gesichter bei Touristiker: Die Wintersaison brachte ein Nächtigungsplus
- Über 10 Millionen Gäste nächtigten in Österreich
- Starker Anstieg der Gäste aus Polen und Frankreich

·Noch mehr Urlaub in Österreich bis 2018
Studie belegt steigende Bedeutung des Tourismus
·Großer Zuwachs für Wien-Tourismus 2007
Erstmals über eine halbe Million Übernachtungen
·Urlaub in Österreich ist wieder angesagt
Nach 12 Jahren wieder 120 Mio. Nächtigungen
·Ein Traumstart in die Wintersaison 2007/08
Nächtigungen stiegen um 800.000 auf 9,4 Millionen
Die heimischen Hoteliers können sich angesichts der bisherigen Wintersaison freuen: In den ersten vier Monaten der Wintersaison 2007/08 - also von November 2007 bis Februar 2008 - nächtigten insgesamt 43,53 Mio. Menschen in Österreich. Gegenüber der Vorjahresperiode sind das 7,7 Prozent mehr. Die Zahl der Gäste stieg um 9,6 Prozent auf 10,24 Millionen, geht aus aktuellen Zahlen der Statistik Austria hervor, die am Donnerstag veröffentlicht wurden.
Im Semesterferien-Monat Februar alleine wurden 16,85 Mio. Übernachtungen gemeldet. Das entspricht einem Plus von 8,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Zahl der Februar-Gäste stieg um über zehn Prozent auf 3,4 Millionen an. Die Zuwächse bei Gästen aus dem In- und dem Ausland waren dabei nahezu ident. Überdurchschnittlich stark stieg die Zahl französischer Gäste. Bevorzugte Unterkunft der Gäste waren wie schon in den Jahren davor 5-/4-Stern-Betriebe, die heuer in den ersten beiden Monaten neuerlich um 7,7 Prozent mehr Nächtigungen verzeichnet haben.
Weniger Gäste aus den USA
Vom November bis Februar nächtigten verglichen mit dem Vorjahreszeitraum insgesamt um 7,8 Prozent mehr ausländische Gäste in Österreich, bei inländischen Gästenächtigungen war ebenfalls ein Plus von 7,2 Prozent zu verzeichnen. Die Nächtigungsentwicklung von Gästen aus den beiden wichtigsten Herkunftsländern Deutschland (plus 4,4 Prozent) und den Niederlanden (plus 10,4 Prozent) ist in der bisherigen Wintersaison positiv verlaufen. Auch bei Gästen aus Italien (plus 4,6 Prozent) und aus Frankreich (plus 31,5 Prozent) wurden Zuwächse der Nächtigungszahlen festgestellt. Rückgänge wurden bei Gästen aus Großbritannien (minus 1,3 Prozent), aus der Schweiz (minus 0,6 Prozent) und wechselkursbedingt aus den USA (minus 5,2 Prozent) verzeichnet.
Polen entdecken Österreich
Im Februar alleine wurde bei den deutschen Gästen ein Nächtigungsplus von 2,6 Prozent verzeichnet, die Nächtigungen der Gäste aus Holland legten um 15,7 Prozent zu. Gäste aus Frankreich erreichten mit 280.400 Nächtigungen den größten Zuwachs von 53,3 Prozent, Italiener nächtigten um 17,4 Prozent und Belgier um 6,9 Prozent häufiger in Österreich. Bei Gästen aus den weiteren Herkunftsländern trugen vor allem jene aus Polen (plus 50,9 Prozent), aus Russland (plus 38,4 Prozent), aus der Tschechischen Republik (plus 29,9 Prozent) und aus Ungarn (plus 22,4 Prozent) zur positiven Entwicklung im Februar 2008 bei.
Wacher Zuwachs in Kärnten
Nächtigungszuwächse gab es zuletzt im Februar in allen Bundesländern: Am stärksten fielen sie in Wien (plus 18,6 Prozent), in Niederösterreich (plus 14,4 Prozent), in Vorarlberg (plus 12,5 Prozent) und in der Steiermark (plus 12,4 Prozent) aus. In den übrigen Bundesländern lagen die Ergebnisse zwischen plus 11,0 Prozent im Burgenland und plus 2,5 Prozent in Kärnten. (apa)
