Weinproduktion geht wetlweit stark zurück: Weinkonsum bleibt weitgehend konstant
- Gründe dafür sind Dürre und politische Maßnahmen
- Vor allem die EU will die Überproduktion eindämmen

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Heftige Kritik an Plänen zur Weinmarktreform
Die Weinbranche hat weltweit Produktionsrückgänge vermeldet. Die Abnahme sei auf eine größere Zurückhaltung gesundheitsbewussterer Kunden ebenso zurückzuführen wie auf Dürre und politische Maßnahmen, erklärte die Internationale Organisation für Rebe und Wein (OIV). Die internationale Weinproduktion ging demnach im vergangenen Jahr um knapp sieben Prozent auf 266,7 Mio. Hektoliter zurück, der Konsum blieb mit 240,6 Mio. Hektolitern indes weitgehend unverändert. Die deutlichsten Produktionsrückgänge wurden in Europa verzeichnet, wo Deutschland, Frankreich, Italien, Portugal und Spanien den Markt beherrschen.
Die EU-Kommission dringt bereits seit längerem darauf, die Überproduktion einzudämmen und hat sich im Dezember vergangenen Jahres auf eine Reform des europäischen Weinmarkts geeinigt. Die "Weinseen" sollen unter anderem mit Rodungsprämien für Winzer ausgetrocknet werden. Die EU ist zwar weltweit der größte Produzent, Verbraucher, Ex- und Importeur von Wein, verliert seit einigen Jahren aber Marktanteile an Hersteller aus Australien, Chile und den USA.
(APA/red)
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