Freitag, 28. März 2008

Kampf dem Krebs - So bleiben Sie gesund: Was die Medizin gegen den "Killer" tun kann

  • Krebsspezialisten beantworten die wichtigsten Fragen
  • NEWS: So weit ist die Schulmedizin in Österreich

Keine andere Diagnose ist für Menschen derart erschütternd wie Krebs. Krebs stellt nach wie vor die zweithäufigste Todesursache in Österreich dar. Jährlich werden etwa 400.000 Neuerkrankungen und 18.800 Tote registriert. Doch der Trend ist positiv: Laut neuestem Todesursachen-Atlas der Statistik Austria ging die Krebssterbilchkeit in der Periode 1998/2004 um 13 Prozent zurück.

Die Top-Krebsspezialisten Christoph Zielinski und Gabriela Kornek, beide vom AKH Wien, beantworten gemeinsam mit Fachleuten der Krebshilfe die wichtigsten Fragen zum "Killer Krebs".

Dr. Meryn: "Beachtliche Fortschritte in der Krebsmedizin"
Erfreulicherweise bedeutet Krebs heute nicht mehr zwingend für alle ein Todesurteil. Dank der modernen Medizin mit frühzeitiger Diagnose und neuen wirkungsvollen Medikamenten. Österreichs Krebsmedizin ist hochspezialisiert und zählt zweifelsohne zu den besten der Welt!

Ist Krebs tatsächlich bereits heilbar?
Durch eine deutlich verbesserte Früherkennung, verfeinerte chirurgische Methoden, exakte Strahlentherapie und die Verbesserung und Neuentwicklung von zielgerichteten Medikamenten hat Krebs viel von seinem Schrecken bereits verloren. Trotz aller therapeutischen Fortschritte sind die meisten Krebserkrankungen noch nicht heilbar. Bei manchen sind allerdings spektakuläre Erfolge zu verzeichnen und sogar Heilung möglich. Lungenkrebs, der lange als unmittelbares Todesurteil galt, ist heute, sofern früh erkannt, gut behandelbar.

Inwieweit ist Krebs direkt vererbbar?
In fünf bis zehn Prozent der Fälle beruht eine Krebserkrankung auf einer angeborenen genetischen Veranlagung.

Wie sinnvoll sind generelle "Screenings"?
Screening bedeutet, dass völlig gesunde Menschen ohne klinische Symptome oder Warnzeichen dahingehend untersucht werden, ob bei ihnen eine Krebserkrankung oder deren Vorstufe vorhanden ist. Als Einzelmethode bei manchen Tumorarten (Brust-, Dickdarm-, Gebärmutterhals,-und Prostatakrebs) und bei genau umrissenen Gruppen von PatientInnen hat sich Screening als sehr sinnvoll, sehr wichtig und oft lebensverlängernd erwiesen.

Sind alternative Therapien hilfreich?
Alternative Methoden sind kein Ersatz der etablierten und wirksamen Standardverfahren der Schulmedizin. Sie beruhen häufig auf pseudowissenschaftlichen Krebsentstehungstheorien und kosten of viel Geld. Daher: Vorsicht vor sogenannten "Wunderheilern!"

Tipps von Dr. Meryn zur Krebsvorbeugung im Alltag:
Rauchen Sie nicht. Jeder zweite Raucher stirbt vorzeitig an den Folgen des Rauchens. Täglich Bewegung und Sport: Durch tägliche Bewegung und Sport können Sie das Krebsrisiko senken. Viel Obst und Gemüse essen. Essen Sie jeden Tag mindestens fünf Portionen pflanzliche Lebensmittel. Carotinoide, Phenole etc. schützen erwiesenermaßen vor Krebs. Achtung vor zu viel Sonne!Besonders wichtig ist es, Kinder und Jugendliche zu schützen. Gehen Sie regelmäßig zu Vorsorge-untersuchungen. Früherkennung bedeutet im besten Fall rechtzeitige Heilung, im schlechtesten Fall noch immer einen prognostisch günstigen Verlauf!


Die ganze Geschichte lesen Sie im aktuellen News NR.13

28.3.2008 13:07