60 Prozent gehen auch krank zur Arbeit: Psychische Erkrankungen sind im Vormarsch
- Oben voran: Depressionen & Burn-out-Erscheinungen
- AK OÖ: Krankenstände durch Prävention verringern

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Leiden am Arbeitsplatz:
"Burnout" und "Boreout"
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Risiken sind vor allem Mobbing & Termindruck
60 Prozent der oberösterreichischen Erwerbstätigen gehen krank zur Arbeit. Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag der Arbeiterkammer (AK). Stark im Vormarsch seien psychische Erkrankungen wie Depressionen und Burn-out sowie Beschwerden im Bereich des Muskel- und Stützapparates, informierte die AK in einer Presseaussendung.
"Die Psyche der Beschäftigten leidet insbesondere unter Druck, Stress, Überforderung, finanziellen Sorgen, mangelnder Anerkennung im Beruf oder schlechtem Arbeitsklima", erklärte AK-Präsident Johann Kalliauer. Das zeige auch der Arbeitsklima-Index. Während der durchschnittliche Arbeitnehmer 1995 noch mehr als 16 Tage im Krankenstand war, blieben die Erwerbstätigen im Vorjahr nur 12,88 Tage zu Hause.
Präventivmaßnahmen
Kalliauer appellierte an die Wirtschaft, gemeinsam dafür zu sorgen, dass die Arbeitnehmer länger gesundbleiben. "Davon profitieren beide Seiten." Die große Herausforderung bestehe darin, Krankenstände durch Prävention zu vermeiden. "Die Beschäftigten sollen gesund alt werden im Beruf, sollen motiviert werden und entsprechende Arbeitsbedingungen vorfinden", wünscht sich der AK-Präsident.
(apa/red)
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