34.000 weniger Jobs an der Wall Street: Finankrise lässt die Arbeitsplätze wackeln
- Experte: Finanzkrise könnte weiter anwachsen
- Finanzhäuser machten bisher 130 Mrd. Verlust
·Weiter kein Ende der Finanzkrise in Sicht
Nur Depression in 30er Jahren war schlimmer
·US-Notenbank senkt die Leitzinsen erneut
Will US-Wirtschaft damit unter die Arme greifen
·Vom Winde verweht: Finanzkrise eskaliert
FORMAT: Verluste der Banken wachsen weiter
·Was Börsencrash für Sparer & Anleger heißt
Finanzkrise spüren auch Kleinanleger im Depot
Die Banken der Wall Street haben wegen der Finanzkrise bisher mehr als 34.000 Jobs gestrichen. Die Zahl könnte mittelfristig sogar auf mehr als 100.000 steigen, berichtete der Finanzdatenanbieter Bloomberg unter Berufung auf Experten. Der Stellenabbau wäre damit gravierender als nach dem Platzen der Internet-Blase im Jahr 2001. Damals verloren rund 90.000 Beschäftigte ihren Job.
Die bisher meisten Stellen strich Bloomberg zufolge der von der Krise besonders betroffene Finanzkonzern Citigroup. Hier fielen bereits 6.300 Arbeitsplätze weg. Die Investmentbank Lehman Brothers baute knapp 5.000 Jobs ab. Die zu den größten US-Instituten zählende Bank of America strich 3.650 Stellen. Allein die fünf größten US- Investmentbanken bauten seit dem verschärften Ausbruch der Krise im Sommer insgesamt mehr als 13.000 Arbeitsplätze ab.
Die großen Finanzhäuser weltweit mussten durch die Finanzkrise bisher Abschreibungen von mehr als 200 Mrd. (130 Mrd. Euro) hinnehmen. Experten rechnen mit weiteren Wertverlusten in Milliardenhöhe. Mit Spannung werden ab Anfang April die Zahlen der US -Großbanken für das erste Quartal erwartet. Wenig später folgen die europäischen Finanzinstitute. (APA/red)

