Hoffers Show zu spät für den Team-Kader:
Hickersberger musste vor 7:0 nominieren
- Rapid-Stürmer gegen Salzburg mit einem Triplepack
- Spielt mit Dober und Kavlak U21 gegen die Slowakei

·Stranzl fällt für Match
vs. Niederlande aus
Hickersberger nomminiert
jetzt Johannes Ertl nach
·NEWS: Paul Scharner spricht jetzt Klartext
Warum der Legionär ins Team zurückkehren will
·Keine Experimente bei Niederlande-Spiel
Geringfügige Änderungen
in "Hickes" Team-Kader
·Hickersbergers Kader
gegen die Niederlande
KLICKEN: Team mit elf Legionären & ohne Janko
·GRAFIK: ÖFB-Bilanz gegen Niederlande
Bei vier Remis je sechs Siege und Niederlagen
·Tolle Austro-Erfolge in den Niederlanden
Land der Tulpen als guter Boden für Österreicher
Vor dem Hintergrund des Rapid-Torfestivals in Salzburg erscheint die Wahl der für das Niederlande-Match nominierten österreichischen Fußball-Teamstürmer in einem anderen Licht. Während Roland Linz in den jüngsten beiden Partien wegen einer Erkrankung nicht im Braga-Kader stand, Martin Harnik bei Werder Bremen nur äußerst selten zum Einsatz kommt und Roman Kienast mit seinem norwegischen Club Ham-Kam Anfang November das letzte Pflichtspiel absolvierte, zeigte sich das Hütteldorfer Sturm-Duo Erwin Hoffer/Stefan Maierhofer zumindest am Ostersonntag in teamreifer Form.
Teamchef Josef Hickersberger wies darauf hin, dass die Kader-Bekanntgabe drei Tage vor dem Rapid-Triumph erfolgte. "Hätte Rapid schon vor zwei, drei Wochen so gespielt, wären sicher mehr Rapidler im Kader", sagte der Niederösterreicher, der mit Goalie Helge Payer nur einen Vertreter des Rekordmeisters ins Aufgebot berief. Allerdings stehen Veli Kavlak, Andreas Dober und Hoffer im U21-Team, das in Pasching gegen die Slowakei die wohl entscheidende Partie um den Aufstieg ins EM-Quali-Playoff absolviert.
Hoffer wäre im A-Kader gewesen, hätte er die Glanzleistung von Wals-Siezenheim schon einige Tage früher gebracht, betonte der Teamchef. "Aber ich musste meine Entscheidung vor dem Spiel treffen", rechtfertigte sich Hickersberger.
Payer die Nummer eins?
Dafür könnte der einzige A-Team-Rapidler Payer gegen die Niederländer zum Einsatz kommen - zumindest wäre er laut Goalie-Rotation an der Reihe. "Er hat sich bei der Einleitung von Konterangriffen stark verbessert, das könnte gegen die Niederlande wichtig sein", meinte der 59-Jährige im Hinblick auf das dritte Saison-Assist von Payer mit ironischem Unterton, ließ allerdings offen, wer gegen die Niederlande im ÖFB-Tor steht und verriet nur so viel: "Ich werde einem die Chance geben, der am Wochenende zu Null gespielt hat." Dies trifft jedoch für Payer, Alexander Manninger und Jürgen Macho zu.
Wer auch immer das Einserleiberl ergattert, er wird sich laut Hickersberger gegen die "Oranjes", deren 3:0-Erfolg in Kroatien er bereits auf DVD gesehen hat, auf einiges an Arbeit einstellen müssen. "Wir brauchen den Gegner nicht stark reden, er ist stark", sagte der Teamchef und hob in diesem Zusammenhang etwa Clarence Seedorf, Giovanni van Bronckhorst, Wesley Sneijder, Rafael van der Vaart oder Klaas Jan Huntelaar ("Er wird schon um 30 Millionen Euro gehandelt") hervor.
"Hicke" kündigt zwei Stürmer an
Der Teamchef erwartet die Niederländer mit einem klassischen Mittelstürmer und zwei offensiven Flügeln, deswegen wird er nicht wie gegen Deutschland auf eine Dreier-Abwehr, sondern auf eine Viererkette setzen. Außerdem kündigte er an, zwei Stürmer von Beginn an aufzubieten. (apa/red)
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