Keine "Bummelrunden" mehr im Qualifying: FIA führt eine Mindestgeschwindigkeit ein
- Neue Regel gilt schon ab Grand Prix von Bahrain
- Zwischenfall in Malaysia Grund für die Maßnahme
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Der Internationale Automobil-Verband (FIA) will dem Bummeln auf den Auslaufrunden im Qualifying der Formel 1 mit einem vorgeschriebenen Mindesttempo einen Riegel vorschieben. Ein neuer Passus im Reglement soll bereits beim Grand Prix von Bahrain in Sakhir verhindern, dass Fahrer ihr Tempo nach den schnellen Runden extrem reduzieren, um Sprit zu sparen. Details werden erst festgelegt.
Die FIA reagiert damit auf die Vorfälle in Malaysia, als Lewis Hamilton und Heikki Kovalainen in ihren McLaren-Mercedes nach den schnellen Runden mit stark gedrosselter Geschwindigkeit zur Box zurückkehrten. Damit hatten der Engländer und der Finne Nick Heidfeld und Fernando Alonso bei deren letztem Versuch behindert, die eigene Rundenzeit zu verbessern. Hamilton und Kovalainen waren deshalb nachträglich mit der Rückversetzung in der Startaufstellung um fünf Plätze bestraft worden.
(apa/red)
