Trotz großen Rückstands in den Vorwahlen:
Kämpfernatur Hillary schließt Verzicht aus
- USA: Clinton wird in restlichen Urnengängen antreten
- "Super-Delegierte" die letzte Chance der Senatorin
·Peinliche Gedächtnis-
schwäche für Clinton
Gibt Falschaussage über
"Beschuss" in Bosnien zu
·Aggressivere Töne im US-Vorwahlkampf
Gegenseitige Vorwürfe von Clinton und Obama
·NEWS: Der schwarze Kennedy der Zukunft
Obama hat in den USA neue Hoffnungen geweckt
·VOTEN: Wer wird 2008 US-Präsident?
Erobert Obama oder McCain das Weiße Haus?
US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton hat trotz ihres Rückstands nach den bisherigen Vorwahlen einen freiwilligen Verzicht zugunsten ihres Rivalen Barack Obama ausgeschlossen. Sie wolle in allen zehn restlichen Vorwahlen bis Juni antreten "und den Wählern meine Argumente vortragen", sagte Clinton in einem veröffentlichten Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Time". "Danach werden wir sehen, wo wir stehen."
Sie halte es für möglich, dass sie auf dem Wahlparteitag der Demokraten trotz ihres Rückstands als Spitzenkandidatin nominiert wird. "Jeder Delegierte ist aufgefordert, unabhängig von seinem Urteilsvermögen Gebrauch zu machen", sagte die Senatorin.
Nach einer Zählung von CNN kommt Clinton derzeit auf 1.485 Delegierte, Obama auf 1.622 Delegierte. Es gilt als unwahrscheinlich, dass Clinton den Vorsprung ihres Gegenkandidaten in den ausstehenden Vorwahlen noch aufholt.
Eine Chance auf die zur Nominierung nötige Mehrheit von 2.025 Delegierten-Stimmen hat sie nur noch, wenn sie die große Mehrheit der "Super-Delegierten" hinter sich vereint; "Super-Delegierte" sind die knapp 800 Parteitagsdelegierten, die nicht in Vorwahlen bestimmt werden, sondern durch ihre Partei- oder Staatsämter Stimmrecht haben. Die letzten Vorwahlen der Demokraten finden am 3. Juni in Montana und South Dakota statt. (apa/red)
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