Kein Abzug der Truppen im Irak geplant:
US-General warnt vor vorzeitiger Heimkehr
- Hätte verheerende Folgen für irakische Bevölkerung
- Nächste Truppenreduzierung nicht mehr unter Bush
US-Präsident George W. Bush plant vorerst keine weitere Verringerung der US-Truppen im Irak. Der US-Oberkommandant im Irak, General David Petraeus, habe in einer Videokonferenz mit Bush dafür plädiert, nach dem bis Juli geplanten Abzug von rund 30.000 Soldaten für mehrere Monate zunächst keine weitere Truppenreduzierung vorzunehmen.
Nach einem Bericht der Zeitung "New York Times" werde damit vermutlich erst der nächste US-Präsident, der nach den November-Wahlen im Jänner 2009 ins Weiße Haus einzieht, über weitere Truppenreduzierungen zu entscheiden haben, schreibt das Blatt unter Berufung auf Regierungsbeamte.
Petreaus hatte bereits mehrfach vor einem raschen Abzug der Soldaten aus dem Irak gewarnt, da dies verheerende Folgen für den Irak und die Region haben würde. Die 30.000 zusätzlichen Soldaten waren Anfang 2007 angesichts der bedrohlichen Sicherheitslage in den Irak abkommandiert worden. Seitdem ist vor allem in Bagdad die Gewalt zurückgegangen. (apa/red)
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