Keine Pause nach dem neuen Ultimatum:
Außenministerium arbeite "unermüdlich"
- Österreich kann mit voller Solidarität der EU rechnen
- Weiterhin "quälende Unsicherheit" über Nussbaumer

·Angehörige sind froh über neues Ultimatum
Sahara-Geiseln: Zu früh für Lösegeld-Diskussion
·Entführer verlängern
Ultimatum bis 6. April
Außenministerium will neue Frist nicht bestätigen
·Irak: Leichen von
US-Geiseln gefunden
Waren mit Nussbaumer
in der selben Gruppe
·Keine klare Aussage
zu den Geisel-Fotos
Untersuchung der Bilder
wurde allerdings bestätigt
·profil: 'Befreiung nur mit Lösegeld möglich'
Tuareg-Führer vermutet Salzburger in Timbuktu
·Männer hinter der
"Al Kaida im Maghreb"
Wer sind die Entführer und ihre Mitstreiter?
·Al-Kaida-Gruppe im Islamischen Maghreb
Ableger des Terror- netzwerks in Nordafrika
·Grafik: Österreicher von Al-Kaida entführt
Reiseroute der zwei Touristen aus Hallein
·INFO: SITE-Institut gegen Terrorismus
Internetrecherche auf islamistischen Websites
Das Außenministerium arbeitet weiter "unermüdlich auf allen Ebenen" an der Befreiung der beiden entführten Salzburger Sahara-Touristen Wolfgang Ebner und Andrea Kloiber, wie Außenministerin Ursula Plassnik sagte. Sie dankte am Rande einer Pressekonferenz mit ihrem kroatischen Amtskollegen Gordan Jandrokovic allen involvierten Mitarbeitern, die sich für die österreichischen Geiseln einsetzten, "als wären es ihre eigenen Angehörigen".
Aus Rücksicht auf die entführten Österreicher bat Plassnik um Verständnis dafür, keine Details über die Befreiungsbemühungen "öffentlich darstellen und ausschildern" zu wollen. Man gehe weiterhin allen Hinweisen und Informationen nach.
EU steht hinter Österreich
Dem Vernehmen nach könnte Plassnik das Geiseldrama um die beiden entführten Nordafrika-Urlauber Wolfgang Ebner und Andrea Kloibner gegenüber ihren EU-Kollegen beim bevorstehenden Treffen der EU-Außenminister Ende der Woche im slowenischen Brdo ansprechen. Vor zwei Wochen hatten die Staats- und Regierungschefs der EU Österreich in dem Entführungsfall ihre Solidarität versichert. Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy hatte Bundeskanzler Alfred Gusenbauer im Zusammenhang mit der Entführung der beiden Touristen durch Islamisten Unterstützung durch den französischen Geheimdienst in Aussicht gestellt.
"Quälende Unsicherheit" über Nussbaumer
Auch über das Schicksal des im Irak entführten Bert Nussbaumer herrsche weiterhin eine "quälende Unsicherheit", sagte Plassnik. Man nutze "alle uns zur Verfügung stehenden Kanäle und Netzwerke", um Aufklärung über das Schicksal des Oberösterreichers zu erhalten. So stünde man in ständigem Kontakt mit den US-Stellen. Zuvor hatte die US-Bundespolizei FBI bekanntgeben, dass die Leichen von zwei im Irak verschleppten US-Sicherheitsangestellten identifiziert wurden. Einer von ihnen, John Ray Young, wurde gemeinsam mit Nussbaumer entführt. "Wir haben darüber hinausgehend keine Informationen", sagte die Außenministerin. (apa/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Erdbeben in Italien13:28
Österreich spürte BebenÜber 1.000 Menschen meldeten Erdstöße - sogar bis Linz und Wien spürbar
