Angehörige froh über Ultimatum: Rechnen aber mit längerer Dauer der Entführung
- Sahara-Geiseln: Noch zu früh für Lösegeld-Diskussion
- Ebners Sohn Bernhard wird nicht nach Afrika reisen

·Entführer verlängern
Ultimatum bis 6. April
Außenministerium will neue Frist nicht bestätigen
·Irak: Leichen von
US-Geiseln gefunden
Waren mit Nussbaumer
in der selben Gruppe
·Keine klare Aussage
zu den Geisel-Fotos
Untersuchung der Bilder
wurde allerdings bestätigt
·profil: 'Befreiung nur mit Lösegeld möglich'
Tuareg-Führer vermutet Salzburger in Timbuktu
·Männer hinter der
"Al Kaida im Maghreb"
Wer sind die Entführer und ihre Mitstreiter?
·Al-Kaida-Gruppe im Islamischen Maghreb
Ableger des Terror- netzwerks in Nordafrika
·Grafik: Österreicher von Al-Kaida entführt
Reiseroute der zwei Touristen aus Hallein
·INFO: SITE-Institut gegen Terrorismus
Internetrecherche auf islamistischen Websites
·Entführungen: Eine Chronologie seit 1998
KLICKEN: Österreicher als Entführungsopfer
Die Angehörigen der beiden entführten Salzburger -Touristen Wolfgang Ebner und Andrea Kloiber sind über die Verlängerung des Ultimatums um zwei Wochen sehr erfreut. Bernhard Ebner, Sohn des vermissten Wolfgang Ebner, rechnet aber mit einer längeren Dauer der Entführung wie im Jahr 2003. 50 bis 72 Tage wären jedoch im Bereich des Möglichen, so Ebner.
"Wir warten stündlich auf neue Meldungen vom Außenministerium, und ich hatte auch einige Gespräche mit Frau Minister Ursula Plassnik, jedoch sind die Infos aus den Ministerien eher spärlich; aber das muss man auch verstehen, dass die Behörden aus Sicherheitsgründen nicht alle Informationen preisgeben können", so Ebner weiter. Die Behörden haben den Verwandten das Team der Verhandlungsgruppe Mitte unter der Leitung von Oberst Josef Holzberger zur Seite gestellt, das die Familienmitglieder betreut und mit denen Sie ständig in Kontakt sind.
Etwaige Lösegeldforderungen seitens der Entführer wurden den Verwandten bis dato noch nicht bestätigt. Zur Diskussion über das Lösegeld meinte jedoch Ebner: "Für Diskussionen um ein etwaiges Lösegeld ist es noch zu früh. Wir wissen noch viel zu wenig über die Entführer und deren Forderungen."
Auf die oft gestellte Frage, ob er selbst nach Afrika fliegen möchte, antwortete Ebner: "Meine Familie und die Firma brauchen mich, darum werde ich nicht nach Afrika fliegen. Ich muss abwarten. Aber es ist schade, dass man an diesem Baum nicht rütteln kann!"
(APA/red)
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