U-Haft für Säure-Attentat ist verlängert: Verdacht verdichtet sich nach Befragung
- Verdächtiger zeigt sich bisher noch nicht geständnig
- Ergebnisse der DNA-Spuren liegen noch nicht vor

Im Fall der oberösterreichischen Säurepakete ist die Untersuchungshaft gegen den 48-jährigen Verdächtigen verlängert worden. Das gab der Anwalt des Beschuldigten, Nikolaus Rast, der APA bekannt. Die zuständige Staatsanwaltschaft Wels bestätigte die Verlängerung bis 25. April und begründete sie mit Verdunkelungs- und Tatbegehungsgefahr.
Die Behörde hatte bekanntgegeben, dass gegen den 48-Jährigen auch wegen eines möglichen Versicherungsbetrugs ermittelt werde. Der Verdacht gegen ihn im Fall der Säurepakete habe sich aufgrund von Zeugenaussagen verdichtet. Ein Geständnis und die Auswertung der DNA-Spuren würden bisher nicht vorliegen, so die Staatsanwaltschaft.
Der SPÖ-Landtagsabgeordnete und ehemalige Bürgermeister von Weißkirchen, Rudolf Prinz (61), war am 7. März beim Öffnen eines mit Buttersäure gefüllten Pakets verletzt worden. Zwei weitere Päckchen an ÖVP-Kommunalpolitiker und zwei an Verwaltungsmitarbeiter konnte die Polizei rechtzeitig abfangen. Am 9. März klickten bei dem 48-Jährigen die Handschellen. Als Motiv werden "raumplanerische Angelegenheiten" in der Vergangenheit vermutet.
(apa/red)
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