Neuer Pensionsbericht von Buchinger: Im Ministerrat drastische Maßnahmen vorstellen
- Steigende Lebenserwartung benötigt neues System
- Weiters: 'Neuregelung des Zugangs im Pensionsrecht'

·Haberzettl hofft auf Erleuchtung in der ÖVP
Bekräftigt Forderung nach
Steuerreform schon '09
·Mindestsicherung einen Schritt näher
Vorhabensbericht hat jetzt Ministerrat passiert
·Pensionen: Jedes Zehntel kostet Mio.
Pensionistenwunsch würde 100 Mio. bedeuten
Sozialminister Buchinger wird kommende Woche im Ministerrat einen neuen Pensionsbericht präsentieren. Laut dem der "Presse" vorliegenden Papier sind drastische Maßnahmen angedacht, sollte das System etwa durch steigende Lebenserwartung noch teurer werden. Vorgesehen ist, dass der Beitrag aus dem Bundesbudget im Fall höherer Pensionsausgaben "jedenfalls" je ein Viertel der Mehrausgaben decken soll.
Aber auch eine Erhöhung des Antrittsalters wird diskutiert. Der Referenzwert, ab dem die Politik Maßnahmen setzen müsste, liegt bei einem Pensionsaufwand von 3,2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.
Neben der Erhöhung des Bundesbeitrages sind da Punkte wie "Sparsamkeit" bei den jährlichen Pensionserhöhungen und eine "Neuregelung des Zugangs im Pensionsrecht" angeführt, im Klartext eine Anhebung des Antrittsalters. Zusätzliche Einnahmen können sich Buchingers Experten über eine Erweiterung der Beitragsgrundlage vorstellen. (APA/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Erdbeben in Italien13:28
Österreich spürte BebenÜber 1.000 Menschen meldeten Erdstöße - sogar bis Linz und Wien spürbar
