Stress, Hektik, Zeitdruck & Co.: Warum bei
zu vielen Belastungen unser Magen rebelliert
- "Gute" Bakterien wollen von Unruhe nichts wissen
- Zu wenige "Helfer" führen zu Magen-Darm-Infekten

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Gelassen und entspannt durch den Alltag
Stress kann auf Magen und Darm schlagen. Der Grund scheint in einem Rückgang "guter" Bakterien in der Darmflora zu liegen, wie eine australische Studie zeigt. Die Wissenschafter untersuchten bei Studenten die Aktivität von Milchsäurebakterien im Darm sowie die Konzentration des Stresshormons Kortisol im Speichel. Die Werte wurden sowohl zum Semesterbeginn als auch während der Prüfungsphase erhoben.
Tatsächlich konnten die Forscher bei ihrer in der Fachzeitschrift "Biological Psychology" veröffentlichten Studie nachweisen, dass bei erhöhtem Stress die Zahl der Milchsäurebakterien zurückgeht. Und eine Reduktion dieser Keime werde mit Magen-Darm-Infektionen in Verbindung gebracht, erklärten die Experten. (APA/red)
