Digitaler Griffel für Kreative am Prüfstand:
Der "Paperium" unter der Lupe von E-MEDIA
- Mini-Kamera zeichnet Stiftbewegung automatisch mit
- Handschriftenerkennung derzeit noch nicht integriert

Schauplatz Liegewiese an einem lauschigen Wochenende: Völlig entspannt baumelt die Seele, Gedanken kommen und gehen ... Doch halt! Plötzlich ist sie da, die lang gesuchte Idee für das neue Firmenlogo. Aber wo bloß den Entwurf hinzeichnen? Nämlich so, dass er daheim auch gleich am Computer bearbeitet werden kann? Für solche Fälle gibts Paperium eine Kombi aus Digikuli und Skizzenblock.
Skizziert, notiert, digitalisiert. Das Konzept (übrigens eine österreichische Entwicklung!) ist denkbar einfach: Ein Kugelschreiber zeichnet mit einer winzigen Kamera alle Bewegungen auf, die mit der eingebauten Kulimine gemacht werden, digitalisiert sie und überträgt sie anschließend per Bluetooth an den Rechner. Einzige Voraussetzungen: Die Notizen müssen auf einem Spezialpapier gemacht werden, und der Rechner muss ein Mac sein.
Schreib- und Lesetest. Die Installation von Paperium gelang im Test völlig problemlos. Mit wenigen Klicks koppelt man über die Systemeinstellungen den Stift (Pen) via Bluetooth an den Mac. In unserem Falle ein MacBook Pro mit Mac OS X 10.4.8 (Tiger). Der Stift selbst ist zwar etwas stärker als ein normaler Kuli, liegt aber gut und leicht in der Hand. Gezeichnet wird am Paperium-Block, dessen 80 Seiten mit einem sehr feinen Raster bedruckt sind, damit sich die Kamera zurechtfindet. Auf der Seite des Blocks ist eine ausklappbare Lasche. Dort können Schriftfarbe und -stärke ausgewählt werden. Zudem befindet sich hier auch das Feld "Send to Computer". Tippt man darauf, hat man ein paar Sekunden später das Werk im Kasten. Und kann es prompt in einem von 8 Bildformaten abspeichern. Übrigens auch als Vektorgrafik (SVG-Format).
Den kompletten Beitrag können Sie im E-MEDIA 06/08 nachlesen!
