Ölpreis pendelt um die 100-Dollar-Marke:
Händler melden weitere Gewinnmitnahmen
- Vor einer Woche gab es Rekordhoch von 111,80 $
- Saudi-Arabien möchte seine Fördermenge erhöhen

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Vor allem Treibstoff- und Heizöl leeren Geldbörsen
Der Ölpreis hat sich weiter entspannt. Ein Fass (159 Liter) US-Leichtöl der Sorte WTI verbilligte sich um mehr als einen Dollar auf 100,83 Dollar (65,38 Euro). Zwischenzeitlich fiel der Preis auf 100,02 Dollar. Die Nordseesorte Brent rutschte sogar unter die 100-Dollar-Marke. Das Barrel notierte bei 99,37 Dollar.
Als Grund nannten Händler weitere Gewinnmitnahmen. Zusätzlich reagiere der Markt möglicherweise auf Aussagen Saudi-Arabiens, sagte ein Fondsmanager in Tokio. Das Land erklärte, an einer Erhöhung der Fördermenge zu arbeiten. Dazu sollen mehrere Milliarden Dollar in neue Anlagen und Infrastruktur investiert werden.
Vor einer Woche hatte der Ölpreis ein Rekordhoch von 111,80 Dollar markiert. Dann ging er aber wieder auf gut 101 Dollar zurück. Anleger machten Kasse. Händler verwiesen zudem auf vermehrte Anzeichen für einen Abschwung der Weltwirtschaft, was eine sinkende globale Nachfrage nach Rohstoffen zur Folge haben könnte.
Die Preise für Öl und andere Rohstoffe waren seit Jahresbeginn von Rekord zu Rekord geeilt. Sie profitierten davon, dass viele Anleger im Zuge der Kreditkrise Kapital aus dem Aktienmarkt abzogen und in Rohstoffe investierten.
(APA/red)

