Starbucks muss Trinkgelder neu auszahlen:
Für leitendes Personal gibt's künftig nichts
- US-Gericht sprach klagendem Angestellten Recht zu
- Jetzt müssen 87 Mio. Dollar neu umverteilt werden

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Die Kaffeehaus-Kette Starbucks soll in Kalifornien mehr als 100 Mio. Dollar (64,8 Mio. Euro) aus Trinkgeld- Erlösen an ihre Angestellten neu auszahlen. Eine Richterin in San Diego entschied, das die Einbeziehung des leitenden Personals in die Trinkgeld-Verteilung unrechtmäßig sei und gab damit der Klage einer Angestellten recht. Starbucks kündigte Berufung gegen das "klassenkämpferische" Urteil an.
Das Urteil bezieht sich auf 87 Mio. Dollar Trinkgelder, die seit dem Jahr 2000 in Kalifornien eingenommen wurden, samt 19 Mio. Dollar Zinsen. Zu klären bleibt, wie das Geld unter den schätzungsweise 100.000 Beschäftigten aufgeteilt werden soll, die in diesen Jahren für das Unternehmen tätig waren.
Die Kläger hatten ausgeführt, mit der Einbeziehung des Aufsichtspersonals in die Trinkgeld-Auszahlungen würden die Arbeitskosten durch die untersten Einkommensgruppen "subventioniert". Starbucks hingegen vertrat die Ansicht, die leitenden Mitarbeiter müssten ihren "fairen" Anteil an den Trinkgeldern erhalten. (APA/red)

