Heute läuft 2. Ultimatum für Sahara-Geiseln
aus: Bisher keine konkreten Lebenszeichen
- Gaddafi-Stiftung: Wir sind ohne Kontakt zu Entführern
- Haider: Geschieht auf 'persönliche Initiative' Gaddafis

·Entscheidende Phase bei Sahara-Geiseln
Gaddafi-Sohn Saif mit intensiven Verhandlungen
·Keine klare Aussage
zu den Geisel-Fotos
Untersuchung der Bilder
wurde allerdings bestätigt
·Geiseln: Nervenkrieg um Befreiung beginnt
NEWS: Gaddafi als Retter in der Not eingeschaltet
·profil: 'Befreiung nur mit Lösegeld möglich'
Tuareg-Führer vermutet Salzburger in Timbuktu
·Männer hinter der
"Al Kaida im Maghreb"
Wer sind die Entführer und ihre Mitstreiter?
·Al-Kaida-Gruppe im Islamischen Maghreb
Ableger des Terror- netzwerks in Nordafrika
·Grafik: Österreicher von Al-Kaida entführt
Reiseroute der zwei Touristen aus Hallein
·INFO: SITE-Institut gegen Terrorismus
Internetrecherche auf islamistischen Websites
·Entführungen: Eine Chronologie seit 1998
KLICKEN: Österreicher als Entführungsopfer
Die Gaddafi-Stiftung hat laut ORF keinen Kontakt zu den Entführern der in Nordafrika als Geiseln festgehaltenen Salzburger Wolfgang Ebner und Andrea Kloiber. "Es gibt weder einen direkten noch indirekten Kontakt zu den Geiselnehmern", zitierte Ö3 den Geschäftsführer der Stiftung.
Der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider hatte erklärt, dass der Sohn des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Gaddafi, Saif al-Islam al-Gaddafi, in Kontakt mit den Entführern stehe.
So ließ Saif Gaddafi nach Angaben von Haider ausrichten, dass die Verhandlungen in einer "entscheidenden Phase" seien. Gaddafi habe ihm zugesagt, ihn weiterhin unverzüglich zu informieren, falls sich in der Sache etwas Wesentliches tun sollte, sagte der Landeshauptmann.
Haider: "Persönliche Initiative" Gaddafis
Der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider hat versichert, dass der Sohn des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Gaddafi, Saif al-Islam al-Gaddafi, in Kontakt mit den Entführern der in Nordafrika als Geiseln festgehaltenen Salzburger Wolfgang Ebner und Andrea Kloiber stehe. Es handle sich um eine "persönliche Initiative", weshalb er die Gaddafi-Stiftung wahrscheinlich auch nicht informiert habe.
"Das ist nicht die Initiative der Stiftung, sondern seine eigene", erläuterte Haider auf den Hinweis, dass der Geschäftsführer der Stiftung jeglichen Kontakt zu den Geiselnehmern dementiert habe. Haider: "Es geht hier um eine geheime Aktion, die auch nicht mit dem österreichischen Außenministerium abgesprochen worden ist". Gaddafi junior gehe hier vor wie schon früher bei anderen ähnlichen Fällen, wo er erfolgreich gewesen sei.
Er habe seit Freitagnacht "drei, vier Mal mit ihm telefoniert und er hat mir versichert, mich über die Entwicklung auf dem Laufenden zu halten", erklärte Haider zu seinem Kontakt zu dem mit ihm befreundeten Gaddafi-Sohn. (APA/red)
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