Keine Heimkehr für 30.000 US-Soldaten? Geplanter Abzug aus dem Irak nun fraglich
- US- Verteidigungsminister Gates spricht von Pause
- Zur Zeit befinden sich 158.000 US-Soldaten im Irak

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Der Abzug der 2007 zusätzlich im Irak stationierten US-Truppen wird möglicherweise langsamer erfolgen als geplant. General David Petraeus regte gegenüber US- Verteidigungsminister Gates an, beim geplanten Abzug jener 30.000 Mann ab Juli eine Pause von vier bis acht Wochen einzulegen. Dabei soll untersucht werden, wie sich eine geringere Truppenpräsenz auf das Ausmaß der Gewalt im Irak auswirkt.
Die Videokonferenz zwischen Gates, Petraeus, Generalstabschef Mike Mullen und Admiral William Fallon war der Auftakt zu zweiwöchigen Strategieberatungen, bei denen die Militärführung die weitere Truppenstärke im Irak festlegen will. Gates hat sich dabei über die gegenwärtigen Überlegungen zum Irak-Krieg informiert. Dem Vernehmen nach soll er sich zustimmend zum Vorschlag einer Pause geäußert, zugleich aber betont haben, dass diese kurz sein sollte.
158.000 US-Soldaten im Irak
Gegenwärtig befinden sich 158.000 US-Soldaten im Irak. Bis Ende Juli soll diese Zahl auf etwa 140.000 reduziert werden. Das sind 8.000 mehr als im Jänner 2007. Damals wies US-Präsident Bush die Verlegung von fünf zusätzlichen Brigaden in den Irak an. (APA/red)
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