"Befreiung der Geiseln nur mit Lösegeld möglich": Tuareg-Führer im profil-Interview
- Entführer würden Waffen, Munition und Co. kaufen
- Hassan Fagaga vermutet die Salzburger in Timbuktu

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In einem Interview in der neuen Ausgabe des Nachrichtenmagazins profil erklärt Hassan Fagaga, der militärischer Führer der Tuareg-Rebellen in Mali, eine Befreiung der österreichischen Geiseln sei ohne die Zahlung von Lösegeld fast undenkbar.
Fagaga kontrolliert mit seinen Kämpfern Wüstengebiete im Norden Malis und Süden Algeriens. "Wenn man es nicht schafft, die Geiseln gewaltsam zu befreien - was ich für sehr schwierig halte, weil es etliche Anzeichen gibt, dass die Entführung gut vorbereitet war - zeigt uns die Erfahrung des Jahres 2003, dass die Staaten schließlich doch Lösegeld zahlen, auch wenn sie anfangs sagen, dass sie das nicht tun werden. Das kann über eine inoffizielle Partei stattfinden, einen reichen Würdenträger, eine Stiftung wie jener des Sohns von Muammar Gaddafi oder andere."
Mit dem Geld würden die Entführer wohl Waffen, Munition, Nahrungsmittel und Fahrzeuge kaufen, so Fagaga.
Salzburger in Timbuktu?
Den derzeitigen Aufenthaltsort der beiden entführten Österreicher vermutet der Tuareg-Kommandant "in der Region um Timbuktu. Dort hat der Wüstenchef der Al Kaida seit ein paar Jahren im Schutz arabischer Stämme Unterschlupf gefunden".
Die ganze Story lesen Sie im profil 13/08!
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