Weitere Selbstmord-Attacke in Afghanistan:
Vier NATO-Soldaten tot, Kämpfe in Helmand
- Einheit arbeitete an Wiederaufbau der Stadt Gereshk
- Seit Anfang 2007 mehr als 6.500 Menschen getötet
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Bei Rebellen-Angriff aus Versehen im Kreuzfeuer
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und Merkel eskaliert
Kanzlerin kritisiert Einsatz im Afghanistan
Vier NATO-Soldaten der internationalen ISAF-Einheiten sind bei einem Selbstmordanschlag im südlichen Afghanistan ums Leben gekommen. Wie das Oberkommando des dänischen Heeres in Kopenhagen mitteilte, gehören zwei Dänen zu den Opfern. Ein weiterer Soldat aus dem skandinavischen Land wurde verletzt.
Wie es weiter hieß, war die Einheit mit Arbeiten beim Wiederaufbau in der Stadt Gereshk in der Provinz Helmand beschäftigt. Sie gilt als besonders heftig umkämpft. Über die Staatsangehörigkeit der beiden anderen Opfer bei dem Anschlag lagen zunächst keine Angaben vor.
Nach jüngsten Erkenntnissen des US-Geheimdienstes CIA kontrolliert die von Zehntausenden von ausländischen Soldaten geschützte Kabuler Regierung von Präsident Hamid Karzai lediglich 30 Prozent des afghanischen Staatsgebietes. Seit Anfang 2007 sind in Afghanistan bei Kämpfen und Anschlägen mehr als 6500 Zivilisten und Militärangehörige ums Leben gekommen. Die Taliban, deren islamisch-fundamentalistisches Regime 2001 durch eine US-geführte Militärinvasion gestürzt worden war, haben zum "Heiligen Krieg" gegen die Fremden im Land und gegen die Kabuler Regierung aufgerufen. (apa/red)
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