Samstag, 22. März 2008

Todesopfer durch 'Emma' war vermeidbar:
Morscher Baum auch ohne Sturm gefährlich

  • 'Geringer Windstoß hätte ihn schon umgeschmissen'
  • Baum stürzte auf das Auto einer 20-jährigen Frau

Der Tod einer 20-jährigen Frau während des Sturms "Emma" in St. Pölten wäre vermeidbar gewesen. Das hat laut ein von der Staatsanwaltschaft St. Pölten in Auftrag gegebenes Gutachten ergeben. Auf das Auto der 20-Jährigen war ein Baum gestürzt. "Der Baum war so morsch, dass ihn auch ein geringerer Windstoß umschmeißen hätte können", erklärte nun die Staatsanwaltschaft.

Als Sturm "Emma" am 1. März auch über Niederösterreich fegte, knickte der betroffene Baum in der St. Pöltner Josefstraße und stürzte auf das vorbeifahrendes Cabrio. Der Baum stand auf Kirchengrund, mit der Pflege soll laut Diözese St. Pölten die Stadtgärtnerei beauftragt gewesen sein. Drei weitere Personen wurden bei dem Unglück verletzt.

Nun würden laut "Kurier" Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet, hieß es in dem Bericht. Die Polizei werde in Kürze einen entsprechenden Antrag bekommen. (apa/red)

22.3.2008 17:39