Samstag, 22. März 2008

Gusenbauer telefonierte als Erster mit dem
iPhone: BZÖ wunderte sich und fragte nach

  • Dürftige Auskunft: Handy war Geburtstagsgeschenk
  • Umgehung der technischen Ländersperre ein Rätsel

Äußerst zugeknöpft hat das Büro von Bundeskanzler Alfred Gusenbauer in der Causa iPhone reagiert. Gusenbauer telefoniere als Kanzler mit einem A1-Handy, das topmoderne iPhone sei ein Geburtstagsgeschenk (Gusenbauer hat am 8. Februar Geburtstag, Anm.) gewesen, bestätigte Kanzler-Sprecher Stefan Pöttler, dass Gusenbauer vor der offiziellen Einführung am österreichischen Markt Mitte März im Besitz eines iPhones gewesen ist.

Wie Gusenbauer die technische Ländersperre durchbrochen hat, wollte Pöttler nicht sagen. Er verwies auf die Möglichkeit, in Österreich mit ausländischen Anbietern zu telefonieren. Das ganze sei jedenfalls "Privatangelegenheit", so Pöttler, nach Eigenangaben auch ein iPhone-Besitzer.

Kein Anschluss unter dieser Nummer...
Die vom BZÖ angekündigten Fragen in einer parlamentarischen Anfrage dürften damit unbeantwortet bleiben, weil das Privattelefon des Kanzlers kein Gegenstand der Vollziehung sei. Mehr wollte der Kanzler-Sprecher nicht sagen, er warf dafür dem BZÖ vor, von eigenen Turbulenzen ablenken zu wollen. (APA/red)

22.3.2008 16:59