St. Pölten übernimmt Hannes Hirtzberger: Spitzer Bürgermeister nun im LKH zur Rehab
- LKH für neurologische Rehabilitation verantwortlich
- Verdächtiger weiterhin nach Haftprüfung in U-Haft

·Innenpolitisch motivierte Anschläge
Attentate auf Kommunal-
und Landespolitiker häufig
·DNA-Spuren könnten als Beweis reichen
Auch wenn der Täter im Fall Hirtzberger leugnet
Der vergiftete Spitzer Bürgermeisters Hannes Hirtzberger ist zur neurologischen Rehabilitation ins Spital nach St. Pölten verlegt worden. Dies verlautete aus aus dem Krankenhaus Krems, wo sich das Opfer seit 9. Februar befunden hatte.
Hirtzberger befinde sich in der neurologischen Abteilung im Spital der niederösterreichischen Landeshauptstadt. Diese werde vom Mediziner Christian Brenneis geleitet.
Verdächtiger weiterhin in U-Haft
Der Spitzer Bürgermeister hatte den Ermittlungen zufolge am 8. Februar eine Grußkarte samt Praline auf seinem Wagen vorgefunden. Nach deren Genuss brach er am folgenden Tag auf der Fahrt nach Krems im Wagen zusammen und wurde in lebensbedrohlichem Zustand ins Krankenhaus der Bezirksstadt eingeliefert und in künstlichen Tiefschlaf versetzt. Bisher befand sich der 55-Jährige im Spital in Krems.
Aufgrund der eindeutigen Übereinstimmung der DNA-Spur auf der Karte wurde ein Verdächtiger am 27. Februar in Untersuchungshaft genommen. Um weitere Hinweise zu bekommen, gaben Kriminalisten und Staatsanwaltschaft zu Fahndungszwecken seine Identität bekannt. Bei einer Haftprüfung wurde die Untersuchungshaft wegen dringenden Tatverdachts bis 13. April verlängert.
(apa/red)
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