Mittwoch, 19. März 2008

Dramatisches Ende einer Lenkerkontrolle: Mann schoss sich auf Polizeiwache in Kopf

  • Kam unaufgefordert auf Dienststelle und drückte ab
  • Gleisdorf: 40-Jähriger dabei lebensgefährlich verletzt

Ein dramatisches Nachspiel hatte eine Lenker- und Fahrzeugkontrolle auf der Polizeiinspektion Gleisdorf: Ein 40-jähriger Grazer, der in den Morgenstunden von den örtlichen Polizisten wegen Trunkenheit am Steuer beanstandet worden war, tauchte Stunden später unaufgefordert auf der Dienststelle auf und schoss sich in den Kopf. Der Mann erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Der Grazer war nahe Gleisdorf in eine Verkehrskontrolle geraten. Er war augenscheinlich alkoholisiert und hatte keinen Führerschein bei sich, berichteten die Beamten. Der Alkotest verlief positiv, weshalb ihm eine entsprechende Anzeige in Aussicht gestellt wurde.

Damit war die Angelegenheit aber nicht erledigt: Unaufgefordert erschien der 40-Jährige Stunden später auf der Polizeiinspektion Gleisdorf. Er parkte sein Auto im Hof und betrat den Journaldienstraum. Wie es weiter hieß, reagierte der Mann auf Ansprache eines Polizeibeamten nicht. Daraufhin sei er neuerlich zum Alkotest aufgefordert worden, was er mit einem "Das ist nicht mehr notwendig" kommentierte. Plötzlich habe der Mann in der rechten Hand eine Pistole gehalten, die er gegen sich richtete und abdrückte.

(apa/red)

19.3.2008 09:22