Hohe Spritpreise wirken sich auf Alltag aus: Sparen, um sich das Autofahren zu leisten
- Einschränkungen bei Lebensmittel und bei Freizeit
- Jeder dritte Autofahrer ist davonmassiv betroffen

·So können auch Sie viel Sprit einsparen
Den Treibstoffverbrauch optimieren & Geld sparen
·TANKEN: Hier finden Sie den billigsten Sprit
Die günstigsten Tank- stellen auf einen Blick
·Falscher Reifendruck verschlingt viel Benzin
Viele Autofahrer unter- schätzen die Auswirkung
·88 % der Autofahrer vom Pkw abhängig
50 % aller Autofahrten sind kürzer als 5 km
·Autokosten seit 2002 um 13 % gestiegen
Dieselpreis explodierte sogar um gewaltige 42 %
Die hohen Spritpreise haben "massive Auswirkungen auf den Alltag", lautet das Ergebnis einer Online-Umfrage, die österreichweit vom Autofahrerclub ÖAMTC durchgeführt worden ist. Mehr als ein Drittel der Befragten gab an, dass Autofahren nur dann finanzierbar sei, wenn an anderen Stellen gespart wird. Vor drei Jahren waren es noch 25 Prozent, die meinten, sich wegen der Spritpreise einschränken zu müssen.
Vor allem bei Freizeitaktivitäten schränken sich die Befragten ein, um sich das Autofahren leisten zu können (28 Prozent). 22 Prozent sparen bei Lebensmitteln und 15 Prozent bei Kleidung. Dahinter folgen Reisen, Restaurantbesuche, aber auch Wohnungskosten, so das Umfrage-Ergebnis. Vor allem jene 88 Prozent, die angeben auf das Auto angewiesen zu sein, würden immer mehr unter Druck geraten, hieß es in der Mitteilung des Autofahrerclubs.
Immer informiert
Laut Untersuchung sind die Tankkosten ständig präsent. 85 Prozent der Umfrageteilnehmer können deshalb spontan genaue Preisangaben über die jeweils getankte Spritsorte machen, so ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin, Elisabeth Brugger-Brandau, in der Aussendung.
Hilflosigkeit
Die Schmerzgrenze bei den Spritpreisen hat in den vergangenen Jahren sichtbar nach oben verschoben. Im Jahr 2005 konnten 51 Prozent der Befragten nicht konkretisieren, ab wann sie - kostenbedingt - gänzlich auf ihr Auto verzichten wollen. Heuer konnten 71 Prozent diese Frage nicht beantworten. Dies erscheine angesichts der steigenden Kraftstoff-Preise paradox, spiegle aber die wachsende Hilflosigkeit der Autofahrer wider, so Brugger-Brandau.
Stammtankstelle
Die Untersuchung zeigt auch, dass Angebote wie Tank- und Rabattkarten von 15 Prozent der Befragten genutzt werden (2005: 10 Prozent). Die Bindung an eine Stammtankstelle sei deshalb etwas wichtiger geworden. Weiters gab jeder fünfte Befragte an, aus Kostengründen spritsparender zu fahren als früher. 19 Prozent versuchen, bewusst auf Autofahrten zu verzichten, vor einem Jahr waren es nur acht Prozent. (APA/red)
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