USA-Tourismus boomt: Der schwache Dollar
bringt vor allem Gäste aus Übersee ins Land
- Hälfte der Urlauber kommen aus Kanada und Mexiko
- Der große Anstieg sichert 8,5 Millionen Arbeitsplätze

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Auch wenn die US-Exporteure unter dem schwachen Dollar stöhnen, für die Tourismusbranche ist der momentane Kurs ein wahrer Segen. Schreckten die verschärften Einreisekontrollen in den letzten Jahren Urlauber eher ab, boomt nun der Tourismus mit ausländischen Gästen. Im Vergleich zu 2006 kamen um 10 Prozent mehr Touristen aus Übersee ins Land.
Das vergangene Jahr hat den USA einen neuen Touristenboom beschert. Rund 56,7 Millionen Urlauber aus dem Ausland seien in die Vereinigten Staaten gereist und hätten insgesamt 122 Milliarden Dollar (79,5 Mrd. Euro) ausgegeben, erklärte US-Handelsminister Carlos Gutierrez am Montag. Damit hätten sie 8,5 Millionen Arbeitsplätze in den USA gesichert.
Gutierrez sprach von einem "Außenhandelsüberschuss", denn Ausgaben von Touristen inklusive Gebühren während eines Aufenthaltes werden als US-Export bilanziert. Demnach lagen die Ausgaben von Touristen um 14 Prozent über jenen von 2006.
Gäste aus Kanada und Mexiko
Mehr als die Hälfte der ausländischen Touristen kamen den Angaben zufolge aus den Nachbarländern Kanada und Mexiko in die USA. Die Reisenden aus den übrigen Ländern summierten sich auf insgesamt 23,9 Millionen, zehn Prozent mehr als 2006.
Rekordjahr nicht erreicht
Allerdings reichten die Zahlen nicht an die des Rekordjahres 2000 heran: Sie lagen um acht Prozent darunter, wie das Handelsministerium mitteilte. Die größten Touristengruppen waren 2007 neben Kanadiern und Mexikanern Briten, Japaner, Deutsche und Franzosen.
(apa/red)
