Stripaffäre erreicht die Postbus-Chefetage:
Bordellnacht mit Firmenkreditkarte bezahlt
- NEWS: Aufsichtsratssitzung mit Prostituierten gefeiert
- Perko macht reinen Tisch mit Postbus-Chef Gassauer

Am 7. März 2008 erhielten Postbus-Chef Gassauer sowie die ÖBB-Bosse eine pikante Mail, dessen Verfasser der ehemalige Leiter für das Qualitätsmanagement bei Postbus, Kurt Perko war. Perko stolperte beruchlich wegen eines Besuchs in einem Wiener Striplokal, den er teilweise mit der Firmenkreditkarte beglich.
Als dies im Unternehmen aufflog, wurde Perko dazu gedrängt, seinen Job an den Nagel zu hängen. Man einigte sich angeblich auf eine einvernehmliche Vertragsauflösung. Doch jetzt ist alles anders: Als der geschasste Manager nun seine Abfertigung wollte, erklärte man ihm bei der Abfertigungskasse, dass Selbstkündigung vorliege und er daher keinen Anspruch auf das Geld habe.
Wahrheits-Strip
Perko will jetzt Klarheit schaffen. In seiner Mail schreibt er, an Postbus-Chef Michael Gassauer gerichtet: "Ich darf Sie daran erinnern, dass ich in Ihrem Auftrag und in Ihrem Beisein die Rechnungen am 11. April 2006 beziehungs- weise in den frühen Morgenstunden des 12. April 2006 im Beverly Hills bezahlt habe." Weiter im Text: "Ich darf Sie daran erinnern, dass nicht ich meinen Geburtstag gefeiert habe, sondern Sie eine gelungene Aufsichtsratssitzung dieses Tages."
Affäre neu
Noch am selben Tag wurde eine Krisensitzung der Postbus-Verantwortlichen einberufen. Gassauer wollte zu den neuen Vorwürfen bisweilen keine Stellung nehmen, verweiste allerdings darauf, dass Postbus am 21. August 2007 an die zuständige Abfertigungskasse die Abmeldung Perkos als einvernehmliche Lösung übermittelt habe. Aus dem Unternehmen war indes zu erfahren, dass es bei der Abmeldung zu einem Fehler kam.
Die ganze Story finden Sie im aktuellen NEWS NR. 11/08!

