Deutschland gegen Österreich: Das Steuer - Cordoba, auf der Suche nach den Milliarden
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Die Liechtensteiner Steueraffäre zieht immer weitere Kreise. Nun wird die Suche nach Steuersündern auch zum Match Deutschland gegen Österreich. Der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück nimmt nach den liechtensteinischen Finanzinstitutionen nun auch Österreichs Bankgeheimnis ins Visier und trifft dabei auf erbitterten Widerstand.
Die heimische Finanz mit Minister Molterer an der Spitze bildet eine geschlossene Front mit den heimischen Banken. "Es gibt keinen Grund, das Bankgeheimnis aufzuheben", erklärt der Boss der Raiffeisen-Bankengruppe Oberösterreich, Ludwig Scharinger.
Suche nach Steuersündern
Hintergrund der ganzen Affäre ist die Annahme des germanischen Fiskus, das strenge Bank- geheimnis der Alpenrepublik würde zahlreiche deutsche Steuersünder anlocken. Steinbrück: "Wir wollen Steueroasen in Europa den Kampf ansagen." Tatsächlich legen immer mehr vermögende Deutsche ihr Geld in Österreich an. Und die Liechtensteiner Affäre verstärkt den Andrang. Grund für die Kaptialflucht der Deutschen ist die Tatsache, dass in unserem Nachbarland den Behörden erlaubt ist auf Verdacht hin die Konten ihrer Staatsbürger zu öffnen und das stößt vielen wohlhabenden Bundesbürgern sauer auf.
Scharinger gegen Deutschland
Die Verwendung gestohlener Daten bezeichnet Scharinger als "eindeutigen kriminellen Akt".
Die Attacke von Finanzminister Steinbrück auf die vermeintliche Steueroase Österreich geht ins Leere. "Österreich hat weltweit das einzige Bankgeheimnis, das verfassungsrechtlich geschützt ist," so Veyder-Malberg, Chef des Privatbankhauses CapitalBank.
Steuer-SoKo Liechtenstein
Steuerberater raten den rund 150 Österreichern, deren Daten auf der Liechtensteiner DVD gespeichert sind: "Steuersünder sollten Selbstanzeige erstatten, damit sie straffrei ausgehen." Der Steuer-experte rechnet mit einer Schonfrist vonseiten der Finanzbehörde, um Selbst- anzeigen zu fördern.
Die ganze Story finden Sie im aktuellen NEWS NR.11/08!

