Turnaround für AUA nach Jahren geglückt: Nach Jahren endlich wieder schwarze Zahlen
- Jahresergebnis 2007 mit 3,3 Millionen Euro im Plus
- Plus: Aufsichtsrat fixiert nun Einstieg von Al Jaber

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Die börsenotierte Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) hat im Geschäftsjahr 2007 den Turnaround geschafft und nach Jahren erstmals wieder positive Zahlen geschrieben. Das Jahresergebnis war 2007 mit 3,3 (nach -129,9) Mio. Euro wieder positiv, auch der Betriebserfolg EBIT drehte von -89 auf +25,6 Mio. Euro in die schwarzen Zahlen.
Das bereinigte EBIT verbesserte sich um 47,4 Mio. Euro auf einen Wert von 39,1 Mio. Euro - erstmals seit 2004 wieder ein Gewinn. Die AUA-Flugumsätze sanken um 3,7 Prozent auf 2,37 (2006: 2,46) Mrd. Euro, was die AUA in erster Linie auf eine verringerte Sitzplatzkapazität zurückführt.
Einstieg von Al Jaber fix
Abgesegnet hat der Aufsichtrat bereits den geplanten Einstieg des austro-saudischen Geschäftsmanns Scheich Mohamed Bin Issa Al Jaber abgesegnet. Al Jaber soll im Zuge einer Kapitalerhöhung um bis zu 57,12 Mio. Aktien 20 Prozent an der AUA zum Preis von 7,10 Euro je Aktie erwerben. Außerdem gab die AUA bekannt, 2007 erstmals nach Jahren positive Zahlen geschrieben zu haben.
Die Bezugsrechte der bestehenden Aktionäre bleiben auch nach Al Jabers Einstieg gewahrt. Das heißt, bestehende Aktionäre können an der Kapitalerhöhung mitziehen. Zuzrückfallen lässt sich dabei aber das große Österreich-Syndikat, angeführt von der ÖIAG.
Die Mitglieder des AUA-Syndikats - die ÖIAG, Raiffeisen, die indirekt der Bank Austria zugerechnete LVBG und die Wiener Städtische Versicherung - werden an der Kapitalerhöhung nicht teilnehmen, heißt es in einer AUA-Mitteilung. Die Stimmführerschaft der ÖIAG im Syndikat soll unverändert bleiben, die Anteile werden sich aber verringern. Derzeit hält die staatliche Beteiligungsholding 42,75 Prozent der AUA-Anteile. (apa/red)

