RHI '07 mit mehr Umsatz & Gewinn: Netto-
gewinn von 97,1 auf 111 Mio. gestiegen
- Steigende Rohstoff- und Energiekosten aufgefangen
- Cashflow hat sich auf 154,8 Mio. Euro verdreifacht
Der in Wien börsenotierte Feuerfestkonzern RHI hat 2007 sowohl bei Umsatz als auch Gewinn zugelegt. Wie das Unternehmen ad-hoc mitteilte, ist der Gewinn nach Steuern (bereinigt um den Heraklith-Verkauf) von 97,1 auf 111,0 Mio. Euro gestiegen. Das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich rund 23 Prozent auf 164,3 Mio. Euro.
Vor dem Heraklith-Verkauf lag der Nettogewinn 2006 bei 157,9 Mio. Euro. Der Konzernumsatz aus dem fortgeführten Geschäft ist um mehr als 11 Prozent auf 1,485,8 Mrd. gestiegen.
Mit diesem Umsatzzuwachs übertreffe die RHI die Wachstumsraten der Kundenindustrien und des Feuerfestmarktes, hieß es. Das EBIT lag fast punktgenau auf den Analystenerwartungen von 164,5 Mio. Euro.
Die RHI Divisionen Stahl (+9,3 Prozent) und Industrial (+15,8 Prozent) haben ihre Geschäfte in einem guten Marktumfeld kontinuierlich ausgebaut und in wichtigen Wachstumsregionen Marktanteile gewinnen.
Steigende Rohstoffkosten aufgefangen
Trotz weiter steigender Rohstoff-, Energie- und Transportkosten sei es dem Technologieführer gelungen, die EBIT-Marge von 10,0 Prozent 2006 auf 11,1 Prozent 2007 zu erhöhen. Das Eigenkapital der Gesellschaft ist mit 95,6 Mio. Euro erstmalig seit der existenzbedrohenden Krise im Zusammenhang mit Asbestklagen in den USA im Jahr 2001 wieder positiv.
Der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit hat sich auf 154,8 Mio. Euro glatt verdreifacht, der Free Cashflow liegt aufgrund der Akquisition von Monofrax sowie der ganzheitlichen Übernahme der Dolomite Franchi S.p.A. und der erhöhten Investitionstätigkeit vor allem in das Rohstoff-Joint Venture in China und die neue Schmelze in Südafrika mit 51,1 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert.
(apa/red)

