Wacker Innsbruck neuer Tabellenletzter: Zieht im Abstiegskampf vs. Altach 'Kürzeren'
- Innsbruck & Altach gehen unentschieden auseinander
- Trainer Kraft glaubt nach 1:1 dennoch an die Wende

·Mattersburg zwang SC Rapid in die Knie
Hütteldorfer müssen sich 0:1 geschlagen geben
·Triumph für Sturm
mit zwei Traumtoren
Graz zurück auf Sieger- straße: 2:0 gegen Ried
·Kärnten verpasste Austria ein "Veilchen"
Violette 0:1-Blamage gegen die Schinkels-Elf
·4:0-Trauerspiel für LASK gegen Salzburg
Salzburger Bullen bleiben
weiter auf Meisterkurs
·UMFRAGE: Welches Team holt den Titel?
Salzburg von Austria
oder Rapid zu stoppen?
·UMFRAGE: Welches Team steigt heuer ab?
Erwischt es Neulinge oder
einen etablierten Verein?
Der Abstiegskampf in der T-Mobile-Fußball-Bundesliga scheint sieben Runden vor Meisterschaftsende vom Drei- zum Zweikampf geworden zu sein. Nach dem 1:1 von Altach bei Wacker Innsbruck liegen die Vorarlberger bereits sieben Zähler vor dem Tiroler Schlusslicht, das nach der Partie vor allem mit der Chancenauswertung haderte.
"Das war schon blöd", musste etwa Innsbrucks Andreas Hölzl eingestehen. "Wir hatten Chance um Chance, haben aber kein Tor geschossen. Da muss sich etwas ändern." Möglichst bald freilich, denn nach dem Spiel beim LASK wartet in der 31. Runde "der große Showdown gegen Kärnten", wie Hölzl es formulierte.
Der direkte Konkurrent im Abstiegskampf, der mit dem 1:0 bei Austria Wien eine kleine Sensation landete, gilt Hölzl in ganz bestimmter Hinsicht sogar als Vorbild: "Wir müssen an uns glauben, so wie Kärnten gegen die Austria an sich geglaubt hat. Wir können uns nur selbst da rausholen." Auch Wacker-Trainer Helmut Kraft bedauerte die vergebenen Möglichkeiten: "Wir hatten mit den Schüssen ans Lattenkreuz und die Querlatte zweimal Pech", stellte er fest. "Ich bin aber nicht unzufrieden. Wäre ich es, würde sich an unserer Situation auch nichts ändern."
Der Spielverlauf ließ beim 49-Jährigen Erinnerungen an vergangene Partien wach werden. "Der Rückstand hat bei uns ein Deja-vu hervorgerufen. Das Team hat in der zweiten Halbzeit aber gezeigt, dass es etwas kann und auch körperlich fit ist." Am Klassenerhalt wollte er trotz des Zwei-Punkte-Rückstands auf Kärnten aber keine Zweifel aufkommen lassen: Irgendwann wird sich das drehen. Dann werden wir auch wieder gewinnen. Der Tivoli braucht eine Mannschaft in der Bundesliga." (apa/red)
CASHPOINT - Wollen wir wetten?
