Schwere Explosion in Pizzeria in Islamabad:
Eine Tote und mehrere Schwerverletzte
- Restaurant hauptsächlich von Ausländern besucht
- Ursache der Explosion derzeit noch nicht geklärt
Bei einem Bombenanschlag auf ein italienisches Restaurant in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad ist eine Türkin getötet worden. Zehn weitere Menschen seien verletzt worden, sagte der Polizeichef von Islamabad, Shahid Nadeem Baluch. Die Verletzten stammten aus den USA, Großbritannien, Deutschland, Kanada, Japan und Italien.
"Es handelt sich um einen Bombenanschlag. Wir versuchen festzustellen, ob die Bombe versteckt oder von außen geworfen wurde", sagte der Sprecher des Innenministeriums. Westliche Botschaften in der pakistanischen Hauptstadt konnten zunächst keinerlei Angaben machen. Polizeichef Baluch sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Explosion habe einen riesigen Krater in den Boden gerissen. "Nur eine Bombe kann so einen Krater verursachen."
Pakistan kämpft seit 2001 mit islamistischer Gewalt. Damals hatte sich Präsident Pervez Musharraf dem von den USA verkündeten "Krieg gegen den Terror" angeschlossen. Die Anschläge von aufständischen Taliban oder Anhängern des internationalen Terrornetzwerkes El Kaida haben aber seit Anfang 2007 dramatisch zugenommen. Seit Anfang 2007 wurden bei mehr als hundert meist Selbstmordanschlägen mindestens 1065 Menschen getötet, viele davon Zivilisten.
(apa/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Erdbeben in Italien18:47
Immer mehr OpferBereits 17 Tote gefunden. Seismologen rechnen mit langer Nachbebenserie.
