Eigene Entführung war nur vorgetäuscht: Politiker verbrachte die Nacht im Bordell!
- Erzählte, von Bewaffneten bedroht worden zu sein
- Erst durch Nachforschungen flog der Betrug auf
Ein mexikanischer Politiker hat seine eigene Entführung vorgetäuscht, um unbemerkt eine Nacht im Bordell zu verbringen. Der Betrug fiel erst auf, als der Parteichef der konservativen PAN in Aguascalientes die Polizei der Stadt kritisierte und der Bürgermeister daraufhin Nachforschungen anstellte.
Gegenüber seiner Frau gab Marcos Tachiquin an, er sei von sechs bewaffneten Männern entführt worden, die ihm sein Geld und sein Mobiltelefon gestohlen hätten. Anschließend hätten ihn die Entführer weit entfernt von der Stadt wieder freigelassen.
"Marcos Tachiquin (...) wurde niemals entführt, er wurde niemals geschlagen. Weder wurde ihm Geld noch das Portemonnaie gestohlen", sagte der Bürgermeister. Vielmehr habe der Mann eine fröhliche Nacht mit zwei Freunden in einem Bordell verbracht, wie Ermittlungen der Polizei ergaben.
(apa/red)
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