11-jährige Steirerin bei Autounfall schwer
verletzt: Lenker stellte sich Stunden später
- Unfallfahrer beging unter Schock zuerst Fahrerflucht
- Fußgänger fand schwer verletztes Kind im Graben

Eine elfjährige Schülerin ist in der Obersteiermark bei einem Unfall schwer verletzt worden. Das Mädchen wurde auf einer Gemeindestraße von einem Auto niedergestoßen. Der Lenker beging zunächst Fahrerflucht, stellte sich aber später selbst. Das Kind wurde ins Krankenhaus gebracht und ist nach Angaben der Polizei außer Lebensgefahr.
Die Elfjährige war am Abend bei strömendem Regen auf einer unbeleuchteten Gemeindestraße in Kapfenberg unterwegs. Als sie die Fahrbahn überqueren wollte, dürfte ein 25-jähriger Lenker das Mädchen zu spät bemerkt haben. Das Kind wurde vom Pkw erfasst und auf die Straße geschleudert, wo es schwer verletzt liegen blieb.
Der Unfallverursacher fuhr mit seinem beschädigten Auto ohne anzuhalten bis zu seinem 25 Kilometer entfernten Wohnort. Dort teilte der geschockte Lenker seiner Frau mit, dass er einen Verkehrsunfall verursacht habe. Die Ehefrau verständigte sofort die Polizeiinspektion Bruck an der Mur.
Fußgänger entdeckte Schwerverletzte
In der Zwischenzeit gelang der schwer verletzten Schülerin aufzustehen, sie machte noch einige Schritte und brach anschließend zusammen. Ein Fußgänger entdeckte das Mädchen und verständigte die Rettung. Nach der Erstversorgung wurde die Elfjährige, die einen Oberarmbruch und massiven Kopfverletzungen erlitten hatte, ins LKH Bruck an der Mur überstellt.
Der Lenker des Wagens wurde ins selbe Krankenhaus eingeliefert und ambulant behandelt. Der geschockte Obersteirer, der mit 0,42 Promille leicht alkoholisiert war, konnte vorerst nicht einvernommen werden. (APA/red)
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