"Neue Mittelschule" kommt gut an: Zum
Teil werden die freien Plätze sogar verlost!
- Unterschiedlicher Andrang auf neues Schulkonzept
- Gemischte Bilanz nach Anmeldeschluss für Schulen

·INFO-GRAFIK:
An diesen Schulen startet
die "Neue Mittelschule"
·Gesamtschule bringt
wenig Gerechtigkeit
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Die "Neue Mittelschule" steht in den Startlöchern. Regional war der Andrung auf das neue Schulkonzept so groß, dass die freien Plätze sogar verlost werden mussten, etwa in Kärnten. In allen drei steirischen Modellregionen blieben aber noch Plätze frei - besonders viele in Graz. Im Burgenland war der Zustrom regional unterschiedlich - Standorten mit starkem Andrang standen solche mit nur wenigen Interessenten gegenüber. Auch in Vorarlberg gibt es noch an einigen Schulen freie Plätze, der einzige Standort in Oberösterreich ist dagegen mehrfach überbucht. Insgesamt werden im kommenden Schuljahr voraussichtlich rund 3.500 Schüler in eine der Klassen der "Neuen Mittelschule" gehen.
Die Anmeldefristen haben im Burgenland und Vorarlberg Ende Februar geendet, in den anderen Bundesländern erst jetzt. Im Bundesland mit den meisten Standorten gibt es auch die meisten freien Plätze: Von den rund 1.500 verfügbaren Plätzen blieben in der Steiermark vorerst 250 frei. Im Landesschulrat rechnet man damit, dass diese bis Herbst durch Kinder, die im Jahreszeugnis nicht die AHS-Reife erhalten, sowie Migranten und Kinder, deren Eltern die Anmeldefrist versäumt haben, aufgefüllt werden.
Auch in Vorarlberg gibt es "da und dort noch gewisse Reserven", so Schul-Landesrat Siegi Stemer gegenüber der APA. Auch er geht davon aus, dass "der eine oder andere, der am Gymnasium nicht unterkommt, an einer der Mittelschulen Aufnahme finden wird". Insgesamt haben sich dort rund 1.400 Schüler für die "Neue Mittelschule" angemeldet.
Freie Plätze verlost
In Kärnten und in Oberösterreich, wo der Modellversuch nur an zwei bzw. einem Standort angeboten wird, waren dafür die Plätze stark überbucht. In Kärnten werden diese nun verlost.
Gemischt die Bilanz im Burgenland: Insgesamt werden dort 335 Kinder eine Modellversuchs-Klasse besuchen. An einigen Standorten wie etwa Mattersburg und Zurndorf gab es einen starken Zulauf, an anderen wie etwa Großwarasdorf oder Oberpullendorf hielt sich dieser dagegen in Grenzen.
(apa/red)
