Schwerer Start ins Leben: Junge Mütter in
Armut leiden häufiger an Kindbettdepression
- Risiko für trübe Stimmungen ums Dreifache erhöht
- Arme Frauen müssen sich um Vieles mehr sorgen

·Bub beschert Mutter postnatale Depression
Geburt eines Sohnes belastet Frauen stärker
·Einsamkeit führt
oft in die Depression
Psychisches Leid fördert Entstehen von Krankheit
·Gesunde Mütter dank früher Berufsrückkehr
Höhere Lebensqualität & weniger Depressionen
Nach der Niederkunft haben Mütter mit geringem Einkommen ein besonders hohes Risiko für eine Kindbettdepression. Im Vergleich zu wohlhabenden Müttern erhöht Armut das Risiko für eine postnatale Depression um mehr als das Dreifache, wie eine Studie der Universität von Iowa zeigt.
Demnach erleiden 40 Prozent jener Mütter, deren jährliches Haushaltseinkommen weniger als 20.000 Dollar (rund 13.200 Euro) beträgt, eine Kindbettdepression. Bei Haushalten mit einem Jahreseinkommen über 80.000 Dollar (52.900 Euro) liegt dieser Anteil nur bei 13 Prozent, wie die Psychologen im Fachblatt "Social Psychiatry and Psychiatric Epidemiology" schreiben.
Wie bezahle ich bloß die Rechnungen?
"Arme Frauen haben bereits viel Stress, von den ärmlichen Lebensumständen bis zu der Sorge um das Bezahlen der Rechnungen", erläutert Untersuchungsleiterin Lisa Segre. "Die Geburt eines Kindes kann zusätzliche finanzielle und emotionale Belastung bedeuten, und Depression beeinträchtigt wiederum die Fähigkeit der Frau, mit diesen schwierigen Umständen umzugehen." (APA/red)
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