Gleichbehandlungsanwältin schlägt Alarm:
Frauen in Arbeit immer noch benachteiligt
- Ist für gesetzliche Verpflichtung von Unternehmern
- Frauen verdienen um ein Viertel weniger als Männer
·Wenn Frauen an den Machthebeln sitzen
FORMAT: Verhalten sie sich anders als Männer?
·Was sich Frauen an der Macht wünschen!
FORMAT: Von Burgstaller bis zu Ursula Plassnik
Die Gleichbehandlungsanwältin Ingrid Nikolay-Leitner sieht nach wie vor Benachteiligungen von Frauen in der Arbeitswelt. Defizite gebe es bei Bezahlung, Karriere sowie Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Im Ö1-"Mittagsjournal" forderte sie anlässlich des Frauentags eine gesetzliche Verpflichtung von Unternehmern in Richtung Quotenregelung.
Nach wie vor verdienen Frauen um ein Viertel weniger als Männer. "Die Einkommensdiskriminierung beginnt vom ersten Moment an und nicht erst nach der Babypause", so Nikolay-Leitner.
Die Anwaltschaft für Gleichbehandlungsfragen gibt es seit 1991. In einigen Bereichen habe es auch Fortschritte gegeben, meinte Nikolay-Leitner. So sei etwa der Zugang für Frauen zu Berufen weitgehend offen. "Verbotene Zonen gibt es kaum noch." Auch werde die sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz heute nicht mehr als Kavaliersdelikt angesehen. (apa/red)
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