Spam als Zeitfresser für den Arbeitgeber:
Müll kostet täglich 350.000 Arbeitsstunden
- Ignoranz laut Experten immer noch der beste Schutz
- Werbung via Mail nur nach Geschäftskontakt zulässig
·Digitaler Datenmüll wird effektiv verteilt
85% des Spams stammt von nur sieben Botnetzen
·"Captcha" geknackt: Spamwelle befürchtet
Free-Mail-Anbieter gern im Visier von Hackern
·"Bei knapp 100 % Spam ist E-Mail tot"
Harter Kampf zwischen Spammern und Jägern
·90 Prozent aller E-Mails sind nur Spam
Rückgang bei Versand von Phishing-E-Mails
·USA und China haben die größten Spammer
Großteil des Datenmülls stammt von Zombie-PCs
·Kriminelle überfluten das World Wide Web
Rund ein Viertel aller PCs
von Hackern manipuliert
·Viren und Hacker werden nicht stiller
Internet-Gefahrentrends für 2008 im Überblick
350.000 Arbeitsstunden pro Tag gehen in Österreich wegen Spam-Mails verloren", so Herbert Vitzthum von SPAMRobin beim E-Day der Wirtschaftskammer Österreich in der Wiener Hofburg. Ein Spam beinhalte in erster Linie den Verkauf von Waren und Dienstleistungen zu überhöhten Preisen, oft werden auch gefälschte Waren angeboten. Spam-Versender seien intelligent, hätten eine langfristige Strategie und hätten Augenmerk darauf, schnelles Geld zu machen, so Vitzthum weiter.
Am besten schützt man sich, indem man niemals reagiert, sich genau überlegt, wo man seine Email-Adresse angibt und immer über aktuelle Virenprogramme verfügt. Auch der Internet-Provider könne hier als Dienstleister fungieren.
Werbung über Mail sei nur zulässig, wenn zumindest bereits ein Geschäftskontakt bestanden habe, ähnliche Waren und Dienstleistungen ausgetauscht würden, es eine Opt-Out-Möglichkeit bei jeder Mail gebe und der Abgleich mit der "Robinson-Liste" erfolge, betonte Rechtsanwalt Max Mösing. Robinsonlisten sind Schwarze Listen mit Kontaktdaten von Personen, die keine unaufgeforderte Werbung erhalten wollen. Es gibt diese Listen für Briefpost, E-Mail, Mobiltelefon, Festnetztelefon und Telefax. (apa/red)
