Digitaler Datenmüll wird effektiv verteilt:
85% des Spams stammt von nur 7 Botnetzen
- "Srizbi" gilt derzeit als größtes Netzwerk dieser Art
- Im Ländervergleich liegen die USA an erster Stelle

·"Captcha" geknackt: Spamwelle befürchtet
Free-Mail-Anbieter gern im Visier von Hackern
·"Bei knapp 100 % Spam ist E-Mail tot"
Harter Kampf zwischen Spammern und Jägern
·90 Prozent aller E-Mails sind nur Spam
Rückgang bei Versand von Phishing-E-Mails
·USA und China haben die größten Spammer
Großteil des Datenmülls stammt von Zombie-PCs
·Kriminelle überfluten das World Wide Web
Rund ein Viertel aller PCs
von Hackern manipuliert
·Viren und Hacker werden nicht stiller
Internet-Gefahrentrends für 2008 im Überblick
85 Prozent des Spams, der täglich in den E-Mail-Postfächern landet, kommt laut der britischen Netzwerksicherheitsfirma Marshal Limited von nur sieben Botnetzen. Das sind Netzwerke von heimlich gekaperten PCs - sogenannte Drohnen -, die ohne Wissen und Zutun ihres Besitzers große Mengen Spam-Mails versenden. Den größten Anteil am Werbemüll mit knapp 39 Prozent kommt von dem Netzwerk "Srizbi", heißt es in der Februar-Studie.
Laut Marshal Limited hat die Größe des Botnetzes wenig mit seinen tatsächlichen Auswirkungen zu tun. Das Netzwerk "Mega-D" kommt so auf rund 35.000 Drohnen, versendet aber nur rund elf Prozent der Spam-Mails, nur zwei Prozent des gesamten Werbemüll versendet "Sturm" mit 85.000 Drohnen. Im Ländervergleich liegen die USA mit einem Anteil von zwölf Prozent am Spam-Aufkommen an erster Stelle. (apa/red)
