LASK entscheidet Schlagerspiel für sich:
Knapper Heimsieg gegen Wiener Veilchen
- Aufsteiger bleibt mit 13. Saisonsieg an Spitze dran
- Wiener sehen sich um Ausgleichstreffer betrogen

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Der LASK hat in der 28. Runde der T-Mobile-Fußballbundesliga den Bann gebrochen und im vierten Saisonduell mit Austria Wien den ersten Sieg gefeiert. Die Oberösterreicher setzten sich auf der Linzer Gugl mit 2:1 (0:0) durch und bleiben damit im Rennen um den Meistertitel ein ernsthafter Kandidat.
Saurer hatte den LASK kurz nach Wiederanpfiff erstmals in Führung gebracht, der brasilianische Mayrleb-Ersatzmann Adi machte nach etwas mehr als einer halben Stunde den 13. Saisonsieg perfekt. In einer hektischen Schlussphase kam Violett dank Kuljic noch zum Anschlusstreffer (81.) und sah sich von den Unparteiischen erneut betrogen, weil ein später Standfest-Treffer wegen Abseits nicht anerkannt wurde. Die Austria hat damit auch den Nimbus des einzigen gegen den LASK noch verlustfreien Teams verloren.
Schwarz-Weiß präsentierte sich im Vergleich zum 0:0 gegen die Austria am Mittwoch wie erwartet von einer wesentlich spielfreudigeren Seite. Ohne den am Knie verletzten Mayrleb, der zwei Wochen passen muss, und daher mit Vastic und Adi im Sturm erarbeiteten sich die initiativeren Gastgeber in den ersten 45 Minuten zumindest einen optischen Vorteil, der sich aber auch in den besseren Chancen niederschlug.
Adi, zum zweiten Mal in der laufenden Saison in der Startelf, konnte nach zehn Minuten nur in letzter Sekunde von drei Austria-Verteidigern gestoppt werden, Vastic verpasste wenig später nur knapp den Kasten der Wiener (16.). Die spektakulärste Möglichkeit aber hatte Abwehrroutinier Baur, der mit einem Fallrückzieher die Latte erzittern ließ (27.).
Die zweite Halbzeit begann für Violett dankbar schlecht: Nicht nur, dass Okotie aufgrund seines in einem Zweikampf erlittenen "Veilchens" anstelle von Aigner in der Kabine bleiben musste, ging die Daxbacher-Elf schon in der 47. Minute mit 1:0 in Front: Saurer hatte nach Vastic-Vorarbeit von der linken Strafraumgrenze den wuchtigen Schuss in die Maschen gesetzt.
Ein Treffer, der Wirkung zeigte. Die Austria warf den Offensivmotor an und setzte den LASK in den folgenden Minuten stärker unter Druck - ohne aber klare Chancen herauszuarbeiten. Die hatten weiterhin die Linzer. Der allein aufs Tor laufende Vastic hob den Ball nach schöner Adi-Vorlage über das Tor (54.).
Wisios Doppelchance (59. und 61./Lattenpendler) läutete schließlich die letzte halbe Stunde ein, die wieder fast ganz den Gastgebern gehörte. In der 64. Minute war der groß aufspielende Saurer nach einer Kurzabwehr zum Ball gekommen und hatte auf Adi weitergeleitet, der aus wenigen Metern problemlos einschoss.
Ausgleich durch Kuljic
Die Austria blieb in der Folge weiter harmlos und kam durch Kuljic doch noch zum Anschlusstreffer. In der 81. Minute traf der ÖFB-Teamstürmer im Konter wie aus dem Nichts zum 1:2 und sorgte für eine hektische Schlussphase, in der die Austria noch einmal aufkam. Nach dem vermeintlichen Ausgleich durch Standfest, der wegen Abseits nicht gegeben wurde, sahen sich die Wiener von den Unparteiischen erneut betrogen. Kleine Tumulte nach dem Schlusspfiff und eine Rote Karte für den zu heftig protestierenden Gercaliu waren die Folge.
LASK - Austria Wien Endstand 2:1 (0:0).
Stadion der Stadt Linz, 13.100, SR Steiner.
Torfolge:
1:0 (47.) Saurer
2:0 (65.) Adi
2:1 (82.) Kuljic
LASK: Cavlina - Klapf, Baur, Hoheneder, Wisio - Klein, Wendel, Panis, Saurer - Vastic, Adi (87. Mijatovic)
Austria: Safar - Standfest, Ertl, Schiemer, Gercaliu - Mair, Metz (68. Lasnik), Blanchard (75. Sariyar), Acimovic - Kuljic, Okotie (46. Aigner)
Rote Karte: Gercaliu (nach Spielende)
Gelbe Karten: Adi, Wendel bzw. Aigner, Kuljic
(apa/red)
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