Wendung im Drama um Waris Dirie: UN- Sonderbotschafterin von Taxler entführt!
- Mann soll versucht haben, sie zu vergewaltigen
- Erst nach Tagen ließ er das Ex-Model wieder gehen

Waris Dirie dürfte in der Zeit ihres Verschwindens einem Verbrechen zum Opfer gefallen ein. Sie habe sich nicht tagelang in der belgischen Hauptstadt Brüssel verirrt, sondern sei von einem Taxifahrer zwei Tage lang gefangen gehalten und sexuell bedrängt worden. Das sagten ihr Anwalt Gerald Ganzger und der Manager der UN-Sonderbotschafterin und Autorin, Walter Lutschinger.
Dirie habe erzählt, der Mann habe versucht, sie zu vergewaltigen, so Lutschinger. Dies sei ihm jedoch nicht gelungen. Verletzungen an der Schulter sowie Kratzspuren an den Beinen würden von ihrem Martyrium zeugen. Nach einer vergeblichen Suche mit der Polizei nach ihrem Hotel habe sich die gebürtige Somalierin gemeinsam mit dem Taxifahrer auf die Suche nach ihrer Unterkunft gemacht, erklärte Lutschinger.
Nach einer stundenlangen Fahrt mitten in der Nacht habe der Mann dem Ex-Model schließlich angeboten, bei ihm zu übernachten und die Suche am nächsten Tag fortzusetzen. In seinem Haus am Stadtrand habe er Dirie dann allerdings aufgefordert, die hohen Fahrtkosten "in Naturalien" zu bezahlen, und versucht, sie zu vergewaltigen.
Nachdem er die bekannte Autorin zwei Tage lang in seinem Haus eingesperrt habe, brachte der Taxler Dirie laut dem Manager zurück in die Stadt und ließ sie aussteigen. Bei dem Taxifahrer soll es sich nicht um den Mann handeln, in dessen Begleitung sie wieder aufgetaucht ist.
Waris Dirie war nach einem Discobesuch verschwunden und erst drei Tage später wieder aufgetaucht. Sie war im Rahmen ihrer Tätigkeit als UN-Sonderbotschafterin nach Belgien gereist.
(apa/red)
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