"Es läuft sehr gut": 70 Bundesheersoldaten
von Linz aus in den Tschad aufgebrochen
- Österreichisches EUFOR-Kontingent damit fast fertig
- Soldaten werden bald zu Flüchtlingslagern verlegt

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Die Verlegung der österreichischen EUFOR-Truppe in den Tschad geht weiter. Vor kurzem sind laut Verteidigungsministerium rund 70 Bundesheersoldaten aus Linz- Hörsching in Richtung der tschadischen Hauptstadt N'Djamena abgeflogen. Mit dieser Truppenverlegung ist nun der Großteil des österreichischen Kontingents in der Region. Laut Bundesheer läuft der dortige Einsatz bisher "sehr gut".
Die Bundesheertruppe baut derzeit ein Lager in N'Djamena auf, in den nächsten Wochen soll dann eine Verlegung nach Abeche erfolgen, teilte der Major Schneider, Sprecher des EUFOR-Einsatzes des Bundesheeres, der APA auf Anfrage mit. Anschließend würden die Spezialtruppen in ihre Einsatzräume, zu den Flüchtlingslagern, verlegt. Das Bundesheer rechnet damit, dass noch im Laufe des Monats die österreichischen Truppen an ihrem Einsatzort angelangt und voll einsatzfähig sein werden.
"Es läuft sehr gut"
Major Schneider gab sich mit der Situation im Land zufrieden. Die Lage in N'Djamena sei ruhig, die dortigen Truppen würden ihre Aufgaben gemäß ihrem Auftrag erfüllen. "Es läuft sehr gut", betonte er.
Das vorwiegend aus Pionieren, Sanitätern und Spezialeinsatzkräften bestehende Kontingent verstärkt die rund 75 österreichischen Soldaten, die sich bereits im Tschad befinden. Im Laufe des Monats März soll dann die heimische EUFOR-Truppe ihre vorgesehene Stärke erreichen.
(apa/red)
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