Samstag, 8. März 2008

Nach brutaler Messerattacke auf Linzer
Arzt: Noch keine Hinweise auf den Täter

  • Erste Befragung des Opfers blieb ohne Ergebnis
  • Mediziner nach Notoperation außer Lebensgefahr

Keine Hinweise gab es zu jenem Mann, der einen Arzt der Landesnervenklinik Wagner-Jauregg in Linz in Oberösterreich mit einem Messer attackiert und lebensgefährlich verletzt hat. Eine erste Befragung des Opfers erbrachte kein Ergebnis, gab Sicherheitsdirektor Alois Lißl in einer Presseaussendung bekannt.

Der Täter hatte den Arzt bei seinem Auto aufgelauert und mit drei Messerstichen in Bauch, Hals und Lunge lebensgefährlich verletzt. Anschließend flüchtete der Angreifer zu Fuß, er konnte trotz sofortiger Fahndung untertauchen. Der Arzt musste notoperiert werden, er schwebt aber nicht mehr in Lebensgefahr, sagte Lißl.

Danach wurde das Opfer das erste Mal befragt. Dabei sagte er aus, dass er den Täter nicht kenne. Die bisherigen Ermittlungen hätten auch noch keine Ergebnisse gebracht, auch hätten sich keine weiteren Zeugen gemeldet, so der Sicherheitsdirektor. Das Motiv für die Messerattacke war ebenso noch völlig unklar.

Der Täter soll 1,77 bis 1,80 Meter groß und vermutlich Osteuropäer sein, so die Ermittler. Bekleidet war er mit einem schwarzen Stoffblouson und einer olivgrünen Strickhaube. Die Polizei ersuchte um Hinweise aus der Bevölkerung. (apa/red)

8.3.2008 14:35