Grün-Orange bald Modefarbe? Van der Bellen schließt Zusammenarbeit mit BZÖ nicht aus
- Keine Unterstützung für rot-blaue Zusammenarbeit
- Ober-Grüner sieht "graduelle Unterschiede" zur FPÖ
PLUS: Untersuchungsausschuss geht heute los!
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Der Grüne Bundessprecher Van der Bellen hat einer eventuellen Zusammenarbeit mit dem BZÖ nach Neuwahlen keine dezitierte Absage erteilt. "Da gibt es schon graduelle Unterschiede", meinte Van der Bellen auf die Frage, ob sein kategorisches Nein zur FPÖ auch für das orange Bündnis gelte. Unterstützung für eine allfällige rot-blaue Zusammenarbeit schloss er aber aus.
Grundsätzlich werde man sich solche Fragen aber erst am Wahlmontag stellen, meinte der Grüne Bundessprecher in der "ZiB 2". Es sei ja noch nicht einmal klar, "wie lange uns die Regierung noch mit ihrer Zerrüttung quält", merkte Van der Bellen an.
Bedingte Zustimmung
Einem eventuellen Neuwahlantrag will er nur dann zustimmen, wenn der Untersuchungsausschuss bis zur Angelobung des nächsten Nationalrates weiterarbeiten kann. "Das wäre eine Möglichkeit", sagte Van der Bellen. Für den Vorsitz im U-Ausschuss hofft der Grüne Bundessprecher nach wie vor auf seinen Kandidaten Albert Steinhauser. Die Grünen seien die einzige Partei, die nicht von einem der Untersuchungsgegenstände betroffen sei. Den FPÖ-Kandidaten Peter Fichtenbauer bezeichnete Van der Bellen als "SPÖ- Kandidat".
Hinsichtlich eines allfälligen Neuwahlantrags sind Grüne und FPÖ allerdings auf einer Linie: Auch für ihn sei Bedingung, dass der U-Ausschuss weiterarbeiten könne, sagte FPÖ-Generaksekretär Vilimsky in "Österreich".
(apa/red)
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