Molterer über Koalition & Neuwahlen: "SPÖ sucht längst nach anderen Konstellationen"
- ÖVP-Chef im NEWS-Interview über Regierungsarbeit
- Plus: "Neuwahlen haben uns 2002 nicht geschadet"
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"Grenze ist erreicht, wenn
ich noch ein Nein höre"
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An sich, sagt ÖVP-Chef Vizekanzler Wilhelm Molterer in der Ausgabe 08/09 des Nachrichtenmagazins NEWS zum Zustand der Grossen Koalition, "will ich bis 2010 arbeiten, aber die Arbeit muss in der Sache auch Sinn machen." Daher, so Molterers Aufforderung an Bundeskanzler Alfred Gusenbauer nach dessen Koalitionsdrohungen vom letzten Sonntag, "soll der Kanzler sagen, was er will. Wenn er mit uns die Koalition nicht fortsetzen will, will ich das wissen, dann muss er den Mut haben, es zu sagen!" Es werde täglich klarer, dass die SPÖ längst nach anderen Regierungskonstellationen suche. Das, was die SPÖ jetzt aufführe, so der Vizekanzler, schade allen: "Die Arbeit leidet, Österreich leidet."
Was Neuwahlen anlangt, erinnert Molterer im NEWS-Gespräch an 2002: Auch damals habe der Regierungspartner in Sachfragen politisch eine andere Richtung eingeschlagen - übrigens auch in Fragen Steuerreform - worauf die damalige Kanzlerpartei ÖVP in vorzeitige Neuwahlen ging.
Molterer: "Sie haben uns absolut nicht geschadet. Im Gegenteil: Plus 15 Prozent Wahlgewinn." Und: So wie die letzten Wochen gelaufen seien, wäre eine Zusammenarbeit bis 2010 absolut nicht vorstellbar.
Den ganzen Artikel lesen Sie im NEWS 08/09!
