Mittwoch, 27. Februar 2008

NEWS exklusiv: Terrorverdacht gegen Arzt aus Ebergassing - Schoss 2007 auf Bosnier

  • Bombenanschlag auf Wiener Moschee begangen?
  • Terror-Spezialisten ermitteln nun auf Hochdruck

Am 29. Jänner 2008 wurde Gabor Josef S., ein 44-jähriger Laborfacharzt im Landesgericht Korneuburg wegen "versuchten Mordes" zu zwölf Jahren Haft verurteilt - im September 2007 hatte er vor seinem Wohnhaus in Ebergassing. Niederösterreich, im Zuge eines Streits mit Jugendlichen den 17-jährigen Bosnier Dino Boskovic niedergeschossen. Der Bursch ist seitdem querschnittgelähmt.

Wenige Tage nach Abschluss der Verhandlung, in der die echten Hintergründe für die Wahnsinnstat völlig ungeklärt blieben, wollte Gabor Josef S. - wie NEWS exklusiv in seiner Ausgabe 08/09 berichtet - in seiner Zelle Selbstmord begehen, sich die Pulsadern aufschneiden. Davor allerdings soll der 44-jährige noch in einem Abschiedsbrief eine alarmierende "Lebensbeichte" abgelegt und in dem mehrere Seiten umfassenden Dokument einige (bis dahin ungeklärte) ausländerfeindliche Straftaten zugegeben haben; darunter einen nächtlichen Sprengstoff-Anschlag auf die Osmanli-Moschee in Wien-Hernals am 16. November 2005.

Experten des LVT (Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung) fanden danach auf einem von dem Arzt bis zuletzt gepachteten Grundstück am Rande von Ebergassing große Mengen an Sprengstoff, versteckt in einem alten Holzhäuschen.

Gabor Josef S. wird nun immer wieder von der Kripo verhört. Er erzählt von "Mitkämpfern", von "Gesinnungsgenossen". Aber er nennt keine Namen. Die Terror-Spezialisten ermitteln nun auf Hochdruck in der Causa.

Alles zur Story lesen Sie im NEWS 08/09!

27.2.2008 13:49