Donnerstag, 6. März 2008

Gigantische Meeresechse auf Spitzbergen entdeckt: Lebte vor etwa 150 Mio. Jahren

  • 15 Meter langes Tier zählt zu den Größten seiner Art
  • Gefundene Echse gehörte der Pilosaurier-Gattung an

Norwegische Forscher haben eine der größten Meeresechsen ausgraben, die je in den Weltmeeren schwamm. Das fast 15 Meter lange Tier zog vor 150 Millionen Jahren durch die nördlichen Meere.

Das Fossil auf Spitzbergen, das die Experten "Monster" nannten, gehört zu den gewaltigsten Exemplaren der Pliosaurier, die einen riesigen Schädel, imposante Zähne und vier Flossen hatten. Allein diese seien bei dem nun entdeckten Tier fast drei Meter lang gewesen, teilte die Universität Oslo am Mittwoch mit. "Ein großer Pliosaurier wäre in der Lage gewesen, einen Kleinwagen ins Maul zu nehmen und durchzubeißen", sagte der Paläontologe Richard Forrest dem britischen Sender BBC. (apa/red)

6.3.2008 14:59