Leichte Entspannung an der "Preisfront": Rasante Teuerungsentwicklung abgebremst
- Dennoch: Nahrungsmittel 8,3 % teurer als Jahr zuvor
- Inflationsrate im Jahresabstand auf 3,3 % verringert

·Steuerreform: Jetzt, später oder nur Teile?
Wifo-Chef Aiginger: "Will mit Entscheidung warten"
·GRAFIK: Inflation im Vergleich zum Vorjahr
Lebensmittel liegen bei Ausgaben an der Spitze
·Inflation: Was ist im Warenkorb drinnen?
Typisches Ausgabever- halten der Österreicher
·Teuerung steigt weiter in Eurozone
Inflationsrate liegt im Jänner bei 3,2 Prozent
Leichte Entspannung an der Preisfront: Die rasante Teuerung hat sich in Österreich im Jänner etwas abgebremst. Die Inflationsrate verringerte sich im Jahresabstand auf 3,3 Prozent, im Monatsabstand sank das Preisniveau sogar um 0,3 Prozent, wie die Statistik Austria bekanntgab.
Im Dezember hatte die Jahres-Teuerung in Österreich mit 3,6 Prozent den höchsten Stand seit über 14 Jahren (Juni 1993) erreicht.
Teure Nahrungsmittel
Hauptverantwortlich für die auch im Jänner starke Teuerung waren "Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke" sowie "Verkehr", wobei Nahrungsmittel allein 8,3 Prozent teurer waren als ein Jahr davor und beim Verkehr weiterhin die Treibstoffe als Preistreiber dominierten. Preisdämpfend wirkte der Bereich "Nachrichtenübermittlung".
Pensionisten-Preisindex
Besonders stark verteuerte sich einmal mehr der für Pensionisten relevante Warenkorb: Der Preisindex für Pensionistenhaushalte (PIPH) lag im Jänner um 3,6 Prozent höher als ein Jahr davor, nach 3,9 Prozent im Dezember. Der für die Euro-Zone ermittelte Harmonisierte Preisindex (HVPI) erhöhte sich in Österreich im Jänner im Jahresabstand um 3,1 Prozent, nach 3,5 Prozent im Monat davor.
Im Monatsabstand verringerte sich das heimische Preisnivau beim VPI und auch beim HVPI um 0,3 Prozent, beim Pensionisten-Preisindex ging es um 0,2 Prozent zurück. Der Index für den privaten Pkw-Verkehr legte im Jahresabstand um 7,3 (7,1) Prozent zu und erhöhte sich im Monatsabstand um 0,1 Prozent.
(apa/red)

